Heute ist Freitag-Freutag
Ich habe viel Grund zur Freude: Ich geniesse die Semesterferien mit meiner Familie und Freunden und viel Gemütlichkeit, nehme mir Zeit zum Handarbeiten (die Nähmaschine muss noch bis nach der grossen Prüfung am 7. Januar warten) und trinke viel Tee, natürlich aus der Tasse, die mir mein Göttibueb (Patenjunge) zu Weihnachten geschenkt hat.
Etwas wollte ich aber noch zeigen: meine neuste Babydecke. So pünktlich war ich noch nie fertig. Die Decke habe ich genau an dem Tag fertig gestrickt, an dem die kleine Eloise zur Welt kam.
Gestrickt nach meiner eigenen Anleitung (die ich endlich mal hierher zügeln sollte...) mit ProLana Tannheim 4 Sockenwolle und wie jedes Mal war ich gespannt auf das Muster, das der Farbverlauf zaubert. Ich habe 4,5 Knäuel Wolle verbraucht und die fertige Decke ist wieder gut einen Quadratmeter gross.
Das meiste der Decke habe ich unterwegs im Zug gestrickt nach einem langen Tag in der Schule, als der Kopf so voll war, dass nur noch stricken ging. Entspannung pur!
Die nächste Decke ist schon angestrickt, da es so ein gäbiges Mitnehmprojekt ist und die nächsten Babys im Freundeskreis schon angekündigt sind.
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Freitag, 28. Dezember 2018
Freitag, 24. August 2018
Decke für unseren Tiger
Heute ist ein richtiger Freutag, weil ich euch die fertige Decke zeigen kann, die ich für meine jüngste Tochter zum Geburtstag gehäkelt habe.
Wie schon zweimal - hier und hier - habe ich die (englische) "Neat Rippel"-Anleitung von Lucy aus Attic24 verwendet. Das ist ein schon fast meditatives Erlebnis. Die sanften Wellen kann man ganz entspannt vor sich hin häkeln, einen Streifen und noch einen Streifen und noch einen Streifen und noch einen Streifen.
Bei dieser Decke habe ich mich an Lucys Idee des "Moorland-Blankets" angelehnt (das ich auch selber gehäkelt habe). Ich wollte eine Art Landschaft häkeln, einen Boden, Wiesen und Hügel bis hinauf in den Himmel.
Ich habe mit meinen "Chlüppli" gespielt, bis ich die Farb-Kombination zusammen hatte. Meine Tochter habe ich natürlich gefragt, ob ihr meine Wahl gefällt. Schnell die Wolle bestellt, wieder Stylecraft Sepical DK, das sich sehr bewährt, und dann drauflosgehäkelt.
Die 84 Streifen hatte ich in ca. sechs Wochen gehäkelt. Dann musste die Decke etwas "ruhen", bis ich mich auch noch an die Umrandung gemacht habe. Diese nach der Anleitung "Moorland Blanket Edging".
Details:
Die fertige Decke ist ca. 130cm auf 210m gross
Farben
Farbfolge
Wie schon zweimal - hier und hier - habe ich die (englische) "Neat Rippel"-Anleitung von Lucy aus Attic24 verwendet. Das ist ein schon fast meditatives Erlebnis. Die sanften Wellen kann man ganz entspannt vor sich hin häkeln, einen Streifen und noch einen Streifen und noch einen Streifen und noch einen Streifen.
Bei dieser Decke habe ich mich an Lucys Idee des "Moorland-Blankets" angelehnt (das ich auch selber gehäkelt habe). Ich wollte eine Art Landschaft häkeln, einen Boden, Wiesen und Hügel bis hinauf in den Himmel.
Ich habe mit meinen "Chlüppli" gespielt, bis ich die Farb-Kombination zusammen hatte. Meine Tochter habe ich natürlich gefragt, ob ihr meine Wahl gefällt. Schnell die Wolle bestellt, wieder Stylecraft Sepical DK, das sich sehr bewährt, und dann drauflosgehäkelt.
Die 84 Streifen hatte ich in ca. sechs Wochen gehäkelt. Dann musste die Decke etwas "ruhen", bis ich mich auch noch an die Umrandung gemacht habe. Diese nach der Anleitung "Moorland Blanket Edging".
Details:
Die fertige Decke ist ca. 130cm auf 210m gross
Farben
Gold 1709 Teal 1062 Aster 1003
Camel 1420 Petrol 1708 Denim 1302
Pistaccio 1822 Violet 1277 Storm Blue 1722
Meadow 1065 Wisteria 1432 Sage 1725
Cypress 1824 Bluebell 1028 Sherbet 1034 Farbfolge
| 1. Gold xxx-xx | 29. Cypress | 57. Storm Blue |
| 2. Camel xxx-xxx | 30. Camel | 58. Wisteria |
| 3. Pistaccio xxx-xxx | 31. Violet xxx-xxx | 59. Denim |
| 4. Storm Blue xxx-xxx | 32. Gold | 60. Bluebell |
| 5. Meadow xxx-xxx | 33. Aster xxx- xxx | 61. Sherbet xxx-xx |
| 6. Sage xxx-xxx | 34. Pistaccio | 62. Wisteria |
| 7. Camel | 35. Wisteria xxx-xxx | 63. Aster |
| 8. Cypress xxx-xx | 36. Storm Blue | 64. Violet |
| 9. Gold | 37. Meadow | 65. Denim |
| 10. Meadow | 38. Sage | 66. Sherbet |
| 11. Teal xxx-xx | 39. Teal | 67. Bluebell |
| 12. Pistaccio | 40. Cypress | 68. Wisteria |
| 13. Petrol xxx-xx | 41. Pistaccio | 69. Sage |
| 14. Meadow | 42. Wisteria | 70. Aster |
| 15. Camel | 43. Violet | 71. Sherbet |
| 16. Storm Blue | 44. Petrol | 72. Pistaccio |
| 17. Cypress | 45. Bluebell xxx-xxx | 73. Storm Blue |
| 18. Gold | 46. Teal | 74. Bluebell |
| 19. Sage | 47. Violet | 75. Denim |
| 20. Meadow | 48. Bluebell | 76. Aster |
| 21. Pistaccio | 49. Petrol | 71. Camel |
| 22. Storm Blue | 50. Wisteria | 78. Sage |
| 23. Cypress | 51. Bluebell | 79. Sherbet |
| 24. Glod | 52. Violet | 80. Aster |
| 25. Teal | 53. Denim xxx-xx | 81. Meadow |
| 26. Sage | 54. Petrol | 82. Denim |
| 27. Camel | 55. Violet | 83. Aster |
| 28. Petrol | 56. Teal | 84. Sherbet |
Der Rahmen
Freitag, 23. März 2018
Riesige gestrickte Decke
Was habe ich mir da nur eingebrockt???
Angefangen hat es ganz harmlos. 333 Maschen sind ja relativ schnell angeschlagen und dann strickt und strickt und strickt man... nach ein paar Stunden dann die Ernüchterung:
Es geht eeeeewig, bis die Decke wächst!
Aber heute ist Freutag und deshalb freue ich mich, dass ich es tatsächlich geschafft habe und die Decke für meine Tochter fertiggestrickt habe.
Auf diesem Bild sind die Farben am besten getroffen.
Die Decke ist 150cm breit und 195cm hoch, so kann meine Tochter sich für den Rest ihres Lebens darin einkuscheln.
Gestrickt habe ich die Decke aus zwei riesigen Knäueln von 700g "Kurtenbach Twist Sport" mit einer sagenhaften Lauflänge von je 2,1 KILOMETERN, die ich einmal ganz spontan im Supermarkt gekauft habe. Es ist eine erstaunlich gute Qualität und liess sich angenehm verstricken. Von der Petrol-Wolle habe ich 560g verbraucht, von der grünen 500g.
Ich habe mit einer langen Rundstricknadel der Stärke 4,5mm gestrickt, hätte aber gut eine oder zwei Nummer dickere Nadeln verwenden können.
Die Anleitung "Western Hills - The Blanket", die ich auf ravelry gefunden habe, ist ganz einfach und strickt sich fast von selbst, so wie ich es liebe.
Auf diesem Bild habe ich sie auf unserem Ehebett ausgebreitet, so sieht man erst, wie gross sie ist. Es war echt schwierig, sie als Ganzes zu fotografieren.
Verlinkt bei Freutag und Gestricktes&Gehäkeltes
Angefangen hat es ganz harmlos. 333 Maschen sind ja relativ schnell angeschlagen und dann strickt und strickt und strickt man... nach ein paar Stunden dann die Ernüchterung:
Es geht eeeeewig, bis die Decke wächst!
Aber heute ist Freutag und deshalb freue ich mich, dass ich es tatsächlich geschafft habe und die Decke für meine Tochter fertiggestrickt habe.
Auf diesem Bild sind die Farben am besten getroffen.
Die Decke ist 150cm breit und 195cm hoch, so kann meine Tochter sich für den Rest ihres Lebens darin einkuscheln.
Gestrickt habe ich die Decke aus zwei riesigen Knäueln von 700g "Kurtenbach Twist Sport" mit einer sagenhaften Lauflänge von je 2,1 KILOMETERN, die ich einmal ganz spontan im Supermarkt gekauft habe. Es ist eine erstaunlich gute Qualität und liess sich angenehm verstricken. Von der Petrol-Wolle habe ich 560g verbraucht, von der grünen 500g.
Ich habe mit einer langen Rundstricknadel der Stärke 4,5mm gestrickt, hätte aber gut eine oder zwei Nummer dickere Nadeln verwenden können.
Die Anleitung "Western Hills - The Blanket", die ich auf ravelry gefunden habe, ist ganz einfach und strickt sich fast von selbst, so wie ich es liebe.
Auf diesem Bild habe ich sie auf unserem Ehebett ausgebreitet, so sieht man erst, wie gross sie ist. Es war echt schwierig, sie als Ganzes zu fotografieren.
Verlinkt bei Freutag und Gestricktes&Gehäkeltes
Freitag, 2. Juni 2017
Anleitung: Michel-Mütze
Ich freue mich heute über die drei fertigen Michel-Mützen!
Hier nun wie versprochen die Anleitung zu meiner Michel-Mütze inklusive dem Schnittmuster.
Die Mütze passt bei einem Kopfumfang (KU) von 49-51cm.
Material:
Für den Oberstoff habe ich eine alte Jeans zerschnitten. Alle drei Mützen sind aus der selben Jeanshose genäht und ich denke, dass ich noch eine vierte daraus zuschneiden kann.
Die Probemütze habe ich aus relativ dünner Webware vom Möbelschweden genäht.
Dazu braucht es für das Saumband sicher ein Stück Webware.
Als Verstärkung des Schirms habe ich einen Rest Decovil verwendet, bei der Probemütze ein Stück Putzlappen. Ich denke, dass auch drei Lagen Jeans genug "Stand" haben, das muss ich aber erst noch ausprobieren.
Ein Stück Gummiband, 2cm breit und 8cm lang
Schnittmuster ausdrucken
Zuschnitt:
Bei allen Schnittteilen habe ich 6mm Nahtzugabe (NZG) schon zugegeben, sodass ich "füsschenbreit" nähen kann. Wenn du mehr brauchst (oder weniger?), schneidest du einfach entlang der gestrichelten Linie, das ist die Nahtlinie, und gibst da deine individuelle Nahtzugabe dazu.
Markierungen übertragen!
aus Oberstoff
- 2x Schirm
- 1x Deckel
- 1x gerades Stück 53,2cm lang, 6,2cm breit inkl. NZG (ohne NZG 52cm lang, 5cm breit)
- 1x Saum 53,2cm lang, 4,2cm breit inkl. NZG (ohne NZG 52cm lang, 3cm breit)
aus Futter (dünne Baumwolle)
- 1x Saum 53,2cm lang, 4,2cm breit inkl. NZG (ohne NZG 52cm lang, 3cm breit)
aus Verstärkung (z.B. Decovil)
- 1x Schirm (ev. ohne NZG)
die Verstärkung wird wenn möglich links auf ein Schirm-Teil aus Oberstoff gebügelt. Falls das nicht möglich ist, steckst du am besten die Verstärkung links auf ein Schirmteil und nähst sie einmal mit einem Zickzack-Stich rundherum fest.
Gummiband
Markierungen nach 1cm, 4cm (Mitte) und 7cm
Nähen
Schirm-Teile rechts auf rechts stecken und an der Aussenseite zusammennähen.
NZG zurückschneiden und mit kleinen Schnitten bis knapp vor die Naht einschneiden, wenden, bügeln.
Knappkantig absteppen, dafür verwende ich den Blindstichfuss (bei Bernina Füsschen Nr.5)
Nun die Zierlinien, die auch zur Stabilisierung dienen, aufsteppen. Jeweils füsschebreit vier Linien parallel zur ersten Stepplinie.
Den Schirm und das gerade Stück bei den Markierungen rechts auf rechts aufeinander stecken und von dort aus den offenen Kante des Schirms entlang feststecken (geht am besten mit Wonderclips).
Das Futter ebenfalls von der Mitte ausgehend an der anderen Seite (rechts auf rechts) am Schirm entlang und dann bis zum Ende des geraden Stücks feststecken. Dieser Schritt ist ein wenig mühsam.
Die ganze lange Kante in einem Mal absteppen, dabei beim Übergang zum Schirm jeweils zur Sicherheit ein paar Stiche vor und zurück nähen. Wenden, ev. bügeln.
Nun wird die hintere Naht geschlossen. Beim Zusammenstecken darauf achten, dass die Nahtzugaben in den Saum gelegt sind und die Nähte aufeinander treffen, absteppen.
Dort, wo die Nahtzugabe von dem geraden Stück und dem Saum aufeinander treffen, muss man ein Dreieck ausscheiden.
Auseinander bügeln, mit einem Zierstich, z.B. Wabenstick, absteppen.
Markierungen anbringen links und rechts der Naht mit 4,5cm Abstand.
Gummiband aufnähen: 1.Markierung des Gummibandes auf 1.Markierung auf dem Saum, 2. Markierung des Gummibandes auf die Naht, 3. Markierung auf die letze Markierung auf dem Saum.
Nun wellt sich dort der Stoff.
Die NZG des Saubandes umbügeln
Das Saumband umklappen, feststecken und von aussen knappkantig feststeppen.
Ich verwende sowohl Wonderclips als auch Strecknadeln.
Nun von aussen am oberen Rand des Saumes das Saumband (Futter) feststecken und von aussen absteppen.
Die Mitte und die Viertel auf dem geraden Stück markieren.
Den Deckel zuerst bei den Viertel-Markierungen feststecken und danach dazwischen nochmals 3-4mal, absteppen und mit Zickzack-Stick versäubern, ev. NZG zum geraden Stück hin bügeln.
Die NZG von aussen auf dem geraden Stück knappkantig feststeppen.
Fertig.
Viel Spass beim Nähen.
Falls etwas unklar ist, einfach einen Kommentar hinterlassen.
Verlinkt bei Freutag, Made4BOYS und Nähfroschs KostenloseSchnittmusterSammlung
Freitag, 7. April 2017
Aus eins mach zwei
Vor einer halben Ewigkeit habe ich bei Pattydoo zum ersten Mal eine Jelly Roll gesehen und war sofort total fasziniert! Aber wo bekommt man so etwas zu kaufen??
Als ich mal ganz dringend 😎 Nähgarn brauchte, war ich in unserem Nachbarort in einem kleine aber feinen Nähmaschinen- und Patchworkladen... und da entdeckte ich doch tatsächlich eine Jelly Roll. Als sich dann Ende letzten Jahres gleich zwei Babys im Freundeskreis ankündigten, war klar, dass ich wieder einmal patchworken möchte. Es sollten zwei Babydecken entstehen.
Als erstes musste/durfte ich mal all diese Stoffstreifen sortieren und mit den Farben spielen. Dann musste ich mich entscheiden, welche Streifen ich für welche Decke wollte. Zwei Abende lang habe ich Stoffstreifen herumgeschoben. Das hat riesig Spass gemacht!
Dann gings ans Nähen.
Die erste Decke sollte ein nicht zu schwieriges Muster haben, da ich bisher noch nie was kompliziertes gepatcht hatte. Ich habe mich für einen "Jelly Roll Jam Quilt" entschieden (hier die englische Anleitung inkl. Video-Tutorial). Die Anleitung ist sehr gut und das Ganze recht einfach, so hatte ich das Top an einem Abend fertig.
Für die zweite Decke hatte ich mir etwas komplizierteres ausgewählt: "Doubly Striped Half Square Triangle Block" (YouTube Video). Das tönt allerdings spektakulärer als es ist. Das Geheimnis liegt hier beim richtigen Nähen und Schneiden.
Erstaunlicherweise hatte ich auch dieses Top an einem Abend fertig genäht. Hier musste man fleissig mit Nadeln stecken, dass die Nähte auch wirklich aufeinandertreffen.
Dann mussten die beiden fertigen Tops ein wenig "ruhen"... Ich musste fürs Backing und Binding nochmals Stoff besorgen. Gefühlt hatte ich noch ewig Zeit, es war erst Mitte Januar und die Babys sollten erst im April kommen. Als dann alles Material hier war, schob ich das Quilten weiterhin vor mir her, ich hatte ein wenig Angst davor.
Und plötzlich war März und das eine Baby hatte es eilig... also musste ich meine Angst überwinden und endlich weiternähen.
Erst einmal alles auf den Tisch kleben und das Quiltsandwich von Hand zusammensteppen. Dabei holte ich mir an den Fingern Blasen. Ich muss dringend eine bessere Möglichkeit finden (Sprühkleber wollte ich nicht für Neugeborene).
Zuerst habe ich mich wieder an die "einfachere" Decke gewagt (obwohl die "Schwierigere" eigentlich zuerst hätte fertig sein sollen):
Ca. 8 Stunden habe ich für die erste Decke gebraucht fürs Steppen, Quilten und Binding. Eine grosse Arbeit, die aber Spass gemacht hat! Bei diesem "Jelly Roll Jam Quilt" wollte ich die verschiedenen Richtungen der Streifen betonen, deshalb habe ich entlang der Nähte gequiltet und immer wieder die Richtung geändert.
Auf der Rückseite sieht man die Quiltlinien besser.
Diese Fotos sind schon nach dem Waschen. Der "Knittereffekt" ist gewollt. Das reine Baumwolle-Batting geht beim Waschen ordentlich ein, dadurch wird die Decke flauschiger.
Die fertige Decke Nr.1 ist nun 85cm auf 85cm gross und wartet nur noch, bis ihr Besitzer zur Welt kommt :)
Zwei Tage später habe ich mich dann an die Decke Nr.2 gewagt.
Zuerst musste ich aber noch einen Rahmen nähen, da sonst die Decke zu klein geworden wäre.
Wiederum habe ich einen Nachmittag lang die drei Schichten auf den Esstisch geklebt und von Hand gesteppt (und wieder neue Blasen an den Fingern erhalten...).
Abends, nachdem die Kinder im Bett waren, habe ich mich an die Nähmaschine gesetzt und in gut 3 Stunden gequiltet und das Binding gemacht.
Hier wollte ich mehr die Diagonalen betonen. Wieder auf der Rückseite sieht man das Quilting besser.
Zuallerletzt habe ich den Namen des Babysvon Hand darauf gestickt und mein Label angenäht.
Die Decke Nr.2 misst fertig 100cm x 80cm.
Am letzten Donnerstag durften wir dann den kleinen Ruben besuchen und die Decke überreichen. Er hat sie schon das erste Mal "probegelegen" und scheint sie für gut befunden zu haben.
Verlinkt bei Freutag und Made4Boys und The Quilt Collection von Alle&me
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Als ich mal ganz dringend 😎 Nähgarn brauchte, war ich in unserem Nachbarort in einem kleine aber feinen Nähmaschinen- und Patchworkladen... und da entdeckte ich doch tatsächlich eine Jelly Roll. Als sich dann Ende letzten Jahres gleich zwei Babys im Freundeskreis ankündigten, war klar, dass ich wieder einmal patchworken möchte. Es sollten zwei Babydecken entstehen.
Als erstes musste/durfte ich mal all diese Stoffstreifen sortieren und mit den Farben spielen. Dann musste ich mich entscheiden, welche Streifen ich für welche Decke wollte. Zwei Abende lang habe ich Stoffstreifen herumgeschoben. Das hat riesig Spass gemacht!
Dann gings ans Nähen.
Die erste Decke sollte ein nicht zu schwieriges Muster haben, da ich bisher noch nie was kompliziertes gepatcht hatte. Ich habe mich für einen "Jelly Roll Jam Quilt" entschieden (hier die englische Anleitung inkl. Video-Tutorial). Die Anleitung ist sehr gut und das Ganze recht einfach, so hatte ich das Top an einem Abend fertig.
Für die zweite Decke hatte ich mir etwas komplizierteres ausgewählt: "Doubly Striped Half Square Triangle Block" (YouTube Video). Das tönt allerdings spektakulärer als es ist. Das Geheimnis liegt hier beim richtigen Nähen und Schneiden.
Erstaunlicherweise hatte ich auch dieses Top an einem Abend fertig genäht. Hier musste man fleissig mit Nadeln stecken, dass die Nähte auch wirklich aufeinandertreffen.
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| noch vor dem Nähen |
Und plötzlich war März und das eine Baby hatte es eilig... also musste ich meine Angst überwinden und endlich weiternähen.
Erst einmal alles auf den Tisch kleben und das Quiltsandwich von Hand zusammensteppen. Dabei holte ich mir an den Fingern Blasen. Ich muss dringend eine bessere Möglichkeit finden (Sprühkleber wollte ich nicht für Neugeborene).
Zuerst habe ich mich wieder an die "einfachere" Decke gewagt (obwohl die "Schwierigere" eigentlich zuerst hätte fertig sein sollen):
Ca. 8 Stunden habe ich für die erste Decke gebraucht fürs Steppen, Quilten und Binding. Eine grosse Arbeit, die aber Spass gemacht hat! Bei diesem "Jelly Roll Jam Quilt" wollte ich die verschiedenen Richtungen der Streifen betonen, deshalb habe ich entlang der Nähte gequiltet und immer wieder die Richtung geändert.
Auf der Rückseite sieht man die Quiltlinien besser.
Diese Fotos sind schon nach dem Waschen. Der "Knittereffekt" ist gewollt. Das reine Baumwolle-Batting geht beim Waschen ordentlich ein, dadurch wird die Decke flauschiger.
Die fertige Decke Nr.1 ist nun 85cm auf 85cm gross und wartet nur noch, bis ihr Besitzer zur Welt kommt :)
Zwei Tage später habe ich mich dann an die Decke Nr.2 gewagt.
Zuerst musste ich aber noch einen Rahmen nähen, da sonst die Decke zu klein geworden wäre.
Wiederum habe ich einen Nachmittag lang die drei Schichten auf den Esstisch geklebt und von Hand gesteppt (und wieder neue Blasen an den Fingern erhalten...).
Abends, nachdem die Kinder im Bett waren, habe ich mich an die Nähmaschine gesetzt und in gut 3 Stunden gequiltet und das Binding gemacht.
Hier wollte ich mehr die Diagonalen betonen. Wieder auf der Rückseite sieht man das Quilting besser.
Zuallerletzt habe ich den Namen des Babysvon Hand darauf gestickt und mein Label angenäht.
Die Decke Nr.2 misst fertig 100cm x 80cm.
Am letzten Donnerstag durften wir dann den kleinen Ruben besuchen und die Decke überreichen. Er hat sie schon das erste Mal "probegelegen" und scheint sie für gut befunden zu haben.
Verlinkt bei Freutag und Made4Boys und The Quilt Collection von Alle&me
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