Heute freue ich mich über einen gelungenen Prototypen! Eigentlich war es nur eine "Notlösung"...
Schon lange habe ich unserem Fast-Sohn (dem Sohn einer ganz lieben Freundin) eine Hülle für seine Bibel versprochen und nun endlich habe ich sie genäht. Da ich aber seine Bibel nicht hier hatte, sondern nur die Masse, wolle ich zuerst probieren, ob die Berechnung für eine Buchhülle "verhebt" (=funktioniert). So bekam meine schon recht zerflederte Bibel eine neue Hülle.
Die erste, nun auch schon recht ramponierte Hülle habe ich vor ein paar Jahren genäht und sie war von Anfang an ein "Geflickte" und war nie wirklich perfekt. Sie hat aber verhindert, dass meine Bibel auseinander fällt.
Die (englische) Anleitung erklärt sehr gut, wie man berechnen soll, dass die Hülle für verschiedene Bücher passt, allerdings muss man dafür inch in Centimeter umrechnen und dann doch "Handgelenk mal Pi" probieren. Statt der Tragegriffe habe ich einen Druckknopfverschluss genhät, da ich oft irgendwelche losen Zettel in meine Bibel stecke und die ohne Verschluss sonst gerne rausflattern. Die neue Hülle sitzt perfekt und gefällt mir ausgesprochen gut. Sie schützt meine Bibel gut und fühlt sich angenehm an.
Das Schäfchen-Zierband hatte ich schon auf der alten Hülle aufgenäht und da ich die Schäfchen so liebe, mussten auch jetzt wieder welche drauf. zum Glück hatte ich noch von diesem Band in meiner Bänder-Schachtel. Da die beige Grundierung des Bandes auf dem beigen Leinenstoff zu wenig Kontrast macht, habe ich noch ein schräg gestreiftes Schrägband und einen Streifen aus dem roten Futterstoff aufgenäht.
Nur eine Gummischlaufe zum Befestigen eines Bleistifts habe ich vergessen...
Die versprochenen Hülle für unseren Fast-Sohn habe ich gleich am selben Abend genäht, aber da dieser Post von heute für RUMS ist, zeige ich diese ein anderes Mal.
(P.S: komischerweise kann ich nicht auf die RUMS-Seite zugreifen... ich werde es morgen nochmals versuchen...)
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Donnerstag, 7. Juni 2018
Donnerstag, 22. März 2018
Marseille - mit Buchvorstellung
Endlich wieder einmal mache ich mit bei RUMS!
Am liebsten würde ich ja jede Woche dabei sein, aber so viele Kleidungsstücke brauche ich ja im Leben nicht. Eigentlich wartet schon seit ein paar Wochen meine neue Jeans darauf, hier gezeigt zu werden, aber ich habe immer noch keine guten Fotos.
Und dann plötzlich hatte ich ein ganz dringendes Projekt, dass ich heute genäht habe und euch unbedingt ganz schnell zeigen muss: Mein neues Shirt "Marseille" aus den niegelnagelneuen Buch "Alles Jersey: Plus-Size-Shirts" von Stefanie Brugger.
Marseille tönt für mich nach Spaziergang am Strand, Meeresbrise, Baguette und Oliven, Sonne und Wind - Ferien. Dazu passt mein Shirt aus Sommersweat wie ich finde perfekt.
Es war grauslich kalt und hat geschneit, weshalb ich so ein rotes Gesicht habe und die Fotos etwas dunkel geworden sind.
Den Stoff habe ich im Herbst auf dem Stoffmarkt in Freiburg gekauft, es ist ein wunderbarer Sommersweat, nicht zu dick und nicht zu dünn. Genau richtig für kühle Frühlingstage oder laue Sommerabende.
Den Halsausschnitt habe ich mit einem Rest Jersey von einem T-Shrit, das ich für meinen Mann genäht habe (und euch unbedingt noch zeigen muss) versäubert, ganz ordentlich mit einem Beleg. Ich habe mir das immer so schwierig vorgestellt, aber mit der Erklärung aus dem Buch war es ganz einfach und ruckzuck umgesetzt. Das Ergebnis gefällt mir sehr gut.
Im Buch steht, man können den hinteren Saum auch ein wenig verlängern. Ich habe ihn um 2cm länger gemacht als den vorderen Saum. Die Schlitze zu nähen war ganz leicht (ebenfalls dank der kurzen aber genauen Anleitung).
Für die 3/4-Ärmel habe ich wohl zu kurze Arme... für meinen Geschmack könnten sie sicher fünf Zentimeter kürzer sein. Irgendwie sieht es im Moment mehr nach zu kurz geratenen Langärmeln aus.
Die Länge ist aber sehr bequem und genau richtig zum Gebärden, da die Hände schön frei sind.
Ich freue mich darüber, dass es mir gelungen ist, dass die Streifen an den Seitennähten schön aufeinandertreffen! Davor hatte ich so grosse Angst, dass ich mich seit drei Jahren davor drücke, Streifenstoffe zu vernähen, obwohl ich ein absoluter Streifenfan bin. Aber wenn man beim Zuschneiden etwas aufpasst, geht es ganz gut.
Das Shirt sitzt super und in meinem Gebärdensprachkurs heute Abend habe ich viele Komplimente erhalten :-)
Noch einmal kurz zum Buch "Alles Jersey: Plus-Size-Shirts": Ich kann es allen Nähbegeisterten empfehlen, die schon lange einmal etwas für sich selber nähen wollten, sich aber nicht getraut haben. Im Buch hat es ganz viele Anregungen, Tips und Tricks, gute bebilderte Anleitungen.... und vor allem: das lästige Zusammenkleben von Schnittmustern entfällt, da es zwei grosse Schnittmusterbögen dabei sind. Am Anfang mögen die vielen Linien verwirrend erscheinen, aber auch da wird im Buch Abhilfe geschaffen und schnell fällt die Orientierung leicht.
Was ich besonders faszinierend finde ist, dass alle Modelle im Buch auf einem einzigen Schnitt basieren. Durch verschiedene Halsausschnitte und Saumlängen und -Formen entstehen so unzählige neue Möglichkeiten, die die Kreativität so richtig beflügeln und Mut machen, Neues auszuprobieren (für mich ist das auf jeden Fall noch ein Shirt mit Knopfleiste und eines mit V-Ausschnitt).
Bei Stefanie Brugger von Fabelwald könnt ihr noch mehr ausführlicher über das Buch lesen (und bis heute Abend, 24:00 an der Verlosung von zwei Büchern teilnehmen) und bald weitere Modelle der Frauen aus der Probenährunde anschauen - und wenn ihr euch achtet, findet ihr die anderen Beiträge zum Buch auch beim heutigen RUMS.
Dieses Post enthält unbezahlte Werbung. Das Buch "Alles Jersey: Plus-Size-Shirts" habe ich als Dankeschön fürs Mitmachen beim Probenähen erhalten. Ich stelle es euch hier freiwillig vor, weil ich es wirklich gelungen finde und sehr empfehlen kann. Ich erhalte keine "Provision", falls jemand ein Buch kauft.
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Am liebsten würde ich ja jede Woche dabei sein, aber so viele Kleidungsstücke brauche ich ja im Leben nicht. Eigentlich wartet schon seit ein paar Wochen meine neue Jeans darauf, hier gezeigt zu werden, aber ich habe immer noch keine guten Fotos.
Und dann plötzlich hatte ich ein ganz dringendes Projekt, dass ich heute genäht habe und euch unbedingt ganz schnell zeigen muss: Mein neues Shirt "Marseille" aus den niegelnagelneuen Buch "Alles Jersey: Plus-Size-Shirts" von Stefanie Brugger.
Marseille tönt für mich nach Spaziergang am Strand, Meeresbrise, Baguette und Oliven, Sonne und Wind - Ferien. Dazu passt mein Shirt aus Sommersweat wie ich finde perfekt.
"Schuld" daran, dass ich euch heute diese Bilder zeige, ist Kathrin von naadisnaa. Sie hat vor einiger Zeit ein paar Shirts aus dem Buch "Alles Jersey: Shirts & Tops" von Stefanie Brugger auf ihrem Blog gezeigt. Die Modelle haben mir so gut gefallen, dass ich mir das Buch auch gleich kaufen wollte. Nach Rückfrage bei Kathrin musste ich enttäuscht feststellen, dass die Modelle nur bis Grösse 44 gehen, ich aber leider mehr brauche.
Und dann plötzlich schreibt mir Kathrin, dass Stefanie Probenäherinnen für ein neues geheimes Projekt sucht, und zwar genau eine wie mich. Flugs habe ich mich beworben und letzten Herbst fleissig genäht und probiert. Das hat unglaublich Spass gemacht und es war interessant zu sehen, wie ein Schnitt entsteht und daraus dann verschiedene Modelle und schliesslich ein ganzes Buch wird.
Laaaaange musste ich dann warten und endlich, diesen Dienstag, konnte ich das frisch gedruckte Buch "Alles Jersey: Plus-Size-Shirts" in den Händen halten.
Und ich bin echt begeistert!!! Das Buch ist wunderbar gestaltet, hat vielfältige Anregungen und Modell-Beispiele. Alles ist möglich und jetzt bin ich wohl im Shirt-Fieber... das Stofflager wartet darauf, geplündert zu werden *juhui*.
Um euch einen kleinen Einblick zu geben, wie die Modelle an "ganz normalen" Frauen mit Schwangerschaftsröllchen und "erweitertem Speckdrum" aussehen, habe ich das Shirt "Marseille", das auch auf dem Cover des Buches abgebildet ist, in Grösse 50 genäht und mich von meinem Mann fotografieren lassen. Das es fast derselbe Stoff ist, ist purer Zufall.Es war grauslich kalt und hat geschneit, weshalb ich so ein rotes Gesicht habe und die Fotos etwas dunkel geworden sind.
Den Stoff habe ich im Herbst auf dem Stoffmarkt in Freiburg gekauft, es ist ein wunderbarer Sommersweat, nicht zu dick und nicht zu dünn. Genau richtig für kühle Frühlingstage oder laue Sommerabende.
Den Halsausschnitt habe ich mit einem Rest Jersey von einem T-Shrit, das ich für meinen Mann genäht habe (und euch unbedingt noch zeigen muss) versäubert, ganz ordentlich mit einem Beleg. Ich habe mir das immer so schwierig vorgestellt, aber mit der Erklärung aus dem Buch war es ganz einfach und ruckzuck umgesetzt. Das Ergebnis gefällt mir sehr gut.
Im Buch steht, man können den hinteren Saum auch ein wenig verlängern. Ich habe ihn um 2cm länger gemacht als den vorderen Saum. Die Schlitze zu nähen war ganz leicht (ebenfalls dank der kurzen aber genauen Anleitung).
Für die 3/4-Ärmel habe ich wohl zu kurze Arme... für meinen Geschmack könnten sie sicher fünf Zentimeter kürzer sein. Irgendwie sieht es im Moment mehr nach zu kurz geratenen Langärmeln aus.
Die Länge ist aber sehr bequem und genau richtig zum Gebärden, da die Hände schön frei sind.
Ich freue mich darüber, dass es mir gelungen ist, dass die Streifen an den Seitennähten schön aufeinandertreffen! Davor hatte ich so grosse Angst, dass ich mich seit drei Jahren davor drücke, Streifenstoffe zu vernähen, obwohl ich ein absoluter Streifenfan bin. Aber wenn man beim Zuschneiden etwas aufpasst, geht es ganz gut.
Noch einmal kurz zum Buch "Alles Jersey: Plus-Size-Shirts": Ich kann es allen Nähbegeisterten empfehlen, die schon lange einmal etwas für sich selber nähen wollten, sich aber nicht getraut haben. Im Buch hat es ganz viele Anregungen, Tips und Tricks, gute bebilderte Anleitungen.... und vor allem: das lästige Zusammenkleben von Schnittmustern entfällt, da es zwei grosse Schnittmusterbögen dabei sind. Am Anfang mögen die vielen Linien verwirrend erscheinen, aber auch da wird im Buch Abhilfe geschaffen und schnell fällt die Orientierung leicht.
Was ich besonders faszinierend finde ist, dass alle Modelle im Buch auf einem einzigen Schnitt basieren. Durch verschiedene Halsausschnitte und Saumlängen und -Formen entstehen so unzählige neue Möglichkeiten, die die Kreativität so richtig beflügeln und Mut machen, Neues auszuprobieren (für mich ist das auf jeden Fall noch ein Shirt mit Knopfleiste und eines mit V-Ausschnitt).
Bei Stefanie Brugger von Fabelwald könnt ihr noch mehr ausführlicher über das Buch lesen (und bis heute Abend, 24:00 an der Verlosung von zwei Büchern teilnehmen) und bald weitere Modelle der Frauen aus der Probenährunde anschauen - und wenn ihr euch achtet, findet ihr die anderen Beiträge zum Buch auch beim heutigen RUMS.
Dieses Post enthält unbezahlte Werbung. Das Buch "Alles Jersey: Plus-Size-Shirts" habe ich als Dankeschön fürs Mitmachen beim Probenähen erhalten. Ich stelle es euch hier freiwillig vor, weil ich es wirklich gelungen finde und sehr empfehlen kann. Ich erhalte keine "Provision", falls jemand ein Buch kauft.
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Donnerstag, 3. August 2017
Es ist einfach zu warm...
... deshalb muss eine kurze Hosen her.
Den Stoff für die Sommerhose hatte ich mir schon anfangs Juni gekauft. Ein wunderschöner Stoff aus Ramie in einem warmen hellbraun. Der Stoff sieht Leinen sehr ähnlich und fühlt sich auch fast so an, war aber wesentlich preiswerter. Beim Kauf wurde ich wieder super beraten in meinem Lieblingsstoffladen.
Aber wie das so ist, mit Schuljahresende und Ferienbeginn kam ich einfach nicht zum Nähen (ausserdem musste ich noch die Regenbogendecke fertig häkeln). Aber auf Dauer immer die Hosenbeine hochkrempeln oder den halben Tag in den kurzen Schlafanzughosen rumlaufen geht ja nicht. Und so habe ich mich letzte Wochen hingesetzt und angefangen. Vier Stunden später hielt ich meine fast fertige Hose in den Händen. Nur der Bund fehlte noch, da ich mich erst beim Nähen entschloss, einen gemütlichen Bund aus Bündchenstoff zu nähen und ich diesen erst noch besorgen musste. Seither trage ich die Hose fast ständig, sie ist genau das Richtige bei diesem schwülwarmen Wetter.
Ich bin mir einfach nie ganz sicher, ob kurze Hosen überhaupt was für mich sind... ich mag sie eigentlich gar nicht an mir, aber manchmal siegt der Comfort über die Ästhetik.
Und vom Stoff bin ich so begeistert, dass ich mir noch mehr davon besorgen muss (es gibt ihn auch noch in vielen anderen Farben), um daraus eine lange Hose zu nähen. Die Leinenoptik wirkt nämlich recht edel.
Nur würde ich die Hose ein wenig weiter zuschneiden, da der Stoff kein bisschen elastisch ist. Dann wäre auch eine lange Hose absolut sommertauglich. Nur: nähe ich wirklich noch eine Hose bevor der Sommer auch schon wieder vorbei ist?
Der Schnitt ist derselbe wie bei meiner Jeanshose und der Lümmelhose, nur die Beine sind kürzer *lach*. Ein paar Extras habe ich eingebaut, das ist ja gerade das Schöne beim Selbermachen.
Zum einen wäre da die winzige Schlaufe oberhalb der linken vorderen Hosentasche. Diese Schlaufe ist sehr wichtig, weil ich dort meine geliebte Taschenuhr befestige. Vor Jahren ist sie mir mal auf den Boden gefallen, da meine Umstandshose keine Gurtschlaufen hatte. Dabei ist das Glas zerbrochen und die Reparatur war recht teuer.
Das zweite macht mir einfach eine kindische Freude, nämlich das Futter der Hosentaschen. Ich nehme da immer extra einen bunten Stoff und nicht einfach einen langweilig weissen. Sieht ja niemand ausser mir.
Auf jeden Fall bin ich total glücklich mit meiner kurzen Sommerhose!
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Den Stoff für die Sommerhose hatte ich mir schon anfangs Juni gekauft. Ein wunderschöner Stoff aus Ramie in einem warmen hellbraun. Der Stoff sieht Leinen sehr ähnlich und fühlt sich auch fast so an, war aber wesentlich preiswerter. Beim Kauf wurde ich wieder super beraten in meinem Lieblingsstoffladen.
Aber wie das so ist, mit Schuljahresende und Ferienbeginn kam ich einfach nicht zum Nähen (ausserdem musste ich noch die Regenbogendecke fertig häkeln). Aber auf Dauer immer die Hosenbeine hochkrempeln oder den halben Tag in den kurzen Schlafanzughosen rumlaufen geht ja nicht. Und so habe ich mich letzte Wochen hingesetzt und angefangen. Vier Stunden später hielt ich meine fast fertige Hose in den Händen. Nur der Bund fehlte noch, da ich mich erst beim Nähen entschloss, einen gemütlichen Bund aus Bündchenstoff zu nähen und ich diesen erst noch besorgen musste. Seither trage ich die Hose fast ständig, sie ist genau das Richtige bei diesem schwülwarmen Wetter.
Ich bin mir einfach nie ganz sicher, ob kurze Hosen überhaupt was für mich sind... ich mag sie eigentlich gar nicht an mir, aber manchmal siegt der Comfort über die Ästhetik.
Und vom Stoff bin ich so begeistert, dass ich mir noch mehr davon besorgen muss (es gibt ihn auch noch in vielen anderen Farben), um daraus eine lange Hose zu nähen. Die Leinenoptik wirkt nämlich recht edel.
Nur würde ich die Hose ein wenig weiter zuschneiden, da der Stoff kein bisschen elastisch ist. Dann wäre auch eine lange Hose absolut sommertauglich. Nur: nähe ich wirklich noch eine Hose bevor der Sommer auch schon wieder vorbei ist?
Der Schnitt ist derselbe wie bei meiner Jeanshose und der Lümmelhose, nur die Beine sind kürzer *lach*. Ein paar Extras habe ich eingebaut, das ist ja gerade das Schöne beim Selbermachen.
Zum einen wäre da die winzige Schlaufe oberhalb der linken vorderen Hosentasche. Diese Schlaufe ist sehr wichtig, weil ich dort meine geliebte Taschenuhr befestige. Vor Jahren ist sie mir mal auf den Boden gefallen, da meine Umstandshose keine Gurtschlaufen hatte. Dabei ist das Glas zerbrochen und die Reparatur war recht teuer.
Das zweite macht mir einfach eine kindische Freude, nämlich das Futter der Hosentaschen. Ich nehme da immer extra einen bunten Stoff und nicht einfach einen langweilig weissen. Sieht ja niemand ausser mir.
Auf jeden Fall bin ich total glücklich mit meiner kurzen Sommerhose!
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Donnerstag, 6. April 2017
Blumenshirt
Manchmal lacht mich ein Stoff einfach an, dann muss ich ihn einfach haben. Zum Glück hatte ich sogar tatsächlich noch Bedarf nach einem sommerlichen Stoff für ein T-Shirt *uff*
Genäht habe ich diesmal nach einem ganz alleine konstruierten Schnitt. Die letzten Kleidungsstücke (Jeans, Lümmelhose, Kuscheljacke) nach meinem eigenen Schnitt hatte ich noch im Schnittmuster-Kurs mit der Kursleiterin zusammen gezeichnet. Nun habe ich mich gewagt, ganz selber zu zeichnen. Einen Abend lang habe ich den Grundschnitt abgezeichnet, zerschnitten, zusammengeklebt, wieder geschnitten... bis ich einigermassen zufrieden war.
Meinem Schnittmuster traute ich noch nicht so recht, also musste ein Probestück her. Natürlich wollte ich nicht gerade meinen schönen neuen Stoff zerschneiden, also habe ich im Fundus gegrübelt und ein altes kaputtes Fixleintuch gefunden. Genau richtig für meine Zwecke.
Schnell war der Stoff zugeschnitten und genäht ist so ein T-Shirt auch ruckzuck. Den Halsausschnitt habe ich nicht mal versäubert. Eigentlich gar nicht so schlecht für ein Probeteil. Da und dort musste ich noch Änderungen vornehmen, aber im Grossen und Ganzen war ich zufrieden.
Eine Woche später habe ich mich dann an den "richtigen" Stoff gewagt. Irgendwas ging aber schief, die Schulternähte stimmten plötzlich gar nicht mehr. Also wieder auftrennen...
Dann habe ich sicherheitshalber alles korrigiert gesteckt, anprobiert, leicht abgesteppt auf der normalen Nähmaschine und erst danach an der Overlock.
Heute Nachmittag noch schnell den Halsausschnitt versäubert und fertig ist mein kunterbuntes Frühlingsshirt. Und wenns kühl wird, passt meine Lieblings-Kuscheljacke auch 😊
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Genäht habe ich diesmal nach einem ganz alleine konstruierten Schnitt. Die letzten Kleidungsstücke (Jeans, Lümmelhose, Kuscheljacke) nach meinem eigenen Schnitt hatte ich noch im Schnittmuster-Kurs mit der Kursleiterin zusammen gezeichnet. Nun habe ich mich gewagt, ganz selber zu zeichnen. Einen Abend lang habe ich den Grundschnitt abgezeichnet, zerschnitten, zusammengeklebt, wieder geschnitten... bis ich einigermassen zufrieden war.
Meinem Schnittmuster traute ich noch nicht so recht, also musste ein Probestück her. Natürlich wollte ich nicht gerade meinen schönen neuen Stoff zerschneiden, also habe ich im Fundus gegrübelt und ein altes kaputtes Fixleintuch gefunden. Genau richtig für meine Zwecke.
Schnell war der Stoff zugeschnitten und genäht ist so ein T-Shirt auch ruckzuck. Den Halsausschnitt habe ich nicht mal versäubert. Eigentlich gar nicht so schlecht für ein Probeteil. Da und dort musste ich noch Änderungen vornehmen, aber im Grossen und Ganzen war ich zufrieden.
Eine Woche später habe ich mich dann an den "richtigen" Stoff gewagt. Irgendwas ging aber schief, die Schulternähte stimmten plötzlich gar nicht mehr. Also wieder auftrennen...
Dann habe ich sicherheitshalber alles korrigiert gesteckt, anprobiert, leicht abgesteppt auf der normalen Nähmaschine und erst danach an der Overlock.
Heute Nachmittag noch schnell den Halsausschnitt versäubert und fertig ist mein kunterbuntes Frühlingsshirt. Und wenns kühl wird, passt meine Lieblings-Kuscheljacke auch 😊
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Donnerstag, 16. März 2017
Lümmelhose
Da ich im Februar zwei Wochen mehr oder weniger nur rumlümmelte, weil ich krank war, merkte ich, dass in meinem Kleiderschrank eindeutig eine warme Lümmelhose fehlt! Eine Hose, die einfach nur gemütlich und bequem ist, in der man aber doch mehr "angezogen" ist als im Schlafanzug.
Heute habe ich mich also daran gemacht. Der Stoff liegt schon eine gefühlte Ewigkeit in meinem Lager. Ich habe keine Ahnung mehr, wo ich ihn gekauft habe. Ursprünglich war er für einen Pullover für mich gedacht, aber die Allover-Sterne waren mir dann doch zu viel für "Draussen-Kleidung", so musste der Stoff warten. Und nun das perfekte Projekt! Aussen ist es ein Sweat, innen aber wunderbar kuschelig fellig, genau richtig für meine Lümmelhose.
Als Schnittmuster habe ich meinen selbstgezeichneten Jeanshosen-Schnitt genommen mit wenigen Änderungen. Das birgt aber Gefahren, zum Beispiel habe ich beim Zuschneiden den Sattel vergessen und erst bei der fertig zusammengenähten Hose bemerkt, dass sie hinten über den Po ein wenig kurz ist...
So musste ich den Sattel im Nachhinein noch zuschneiden und annähen. Eigentlich hätte ich die Hose auch an einem Stück zuschneiden können, wenn ich dran gedacht hätte, die Hinterhose um die Sattelhöhe zu erhöhen. Tja, wieder etwas gelernt. Eigentlich sieht die zusätzliche Naht ganz nett aus -auch wenn ich normalerweise das Shirt nicht in die Hose stecke und man sie dann kaum sieht.
Ansonsten bin ich mit dem Resultat mega glücklich. Ich sitze auf meinem Sessel, schreibe diesen Eintrag und geniesse meine neue Hose :)
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Als Schnittmuster habe ich meinen selbstgezeichneten Jeanshosen-Schnitt genommen mit wenigen Änderungen. Das birgt aber Gefahren, zum Beispiel habe ich beim Zuschneiden den Sattel vergessen und erst bei der fertig zusammengenähten Hose bemerkt, dass sie hinten über den Po ein wenig kurz ist...
So musste ich den Sattel im Nachhinein noch zuschneiden und annähen. Eigentlich hätte ich die Hose auch an einem Stück zuschneiden können, wenn ich dran gedacht hätte, die Hinterhose um die Sattelhöhe zu erhöhen. Tja, wieder etwas gelernt. Eigentlich sieht die zusätzliche Naht ganz nett aus -auch wenn ich normalerweise das Shirt nicht in die Hose stecke und man sie dann kaum sieht.
Ansonsten bin ich mit dem Resultat mega glücklich. Ich sitze auf meinem Sessel, schreibe diesen Eintrag und geniesse meine neue Hose :)
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Donnerstag, 9. März 2017
Bruinen für mich
Vor zwei Wochen habe ich mir ganz spontan einen Knäuel Garn gekauft, um einmal für mich selber ein Tuch zu machen. Letztes Jahr habe ich drei Tücher gestrickt, aber alle verschenkt. Zu Hause dann das Rätselraten, was genau ich aus diesem Knäuel häkeln oder stricken soll... es gibt so viele tolle Anleitungen.
Angetan hat es mir ein Bobbel Cotton von Woolly Hugs. Das ist ein Verlaufsgarn mit laaaaangen Farbverläufen. Entgegen dem Namen ist es nicht ein reines Baumwollgarn, sondern hat ein 50%igen Synthetik-Anteil. Trotzdem ist es ein sehr angenehmes Garn, fühlt sich überhaupt nicht künstlich an.
Einziger Kritikpunkt ist, dass ich leider ein paar grössere Schlaufen hatte, vor allem bei den Farbwechseln. Da musste ich dann schon mal zur Schere greifen und 10cm von einem der vier Fäden wegschneiden.
Schnell habe ich mich entschieden, ein Tuch zu häkeln, da das im Zug besser geht. Wenn plötzlich die Haltestelle kommt muss man nicht noch erst die Nadel fertigstricken. Ich habe mir auf Pinterest und Ravelry viele verschiedene Tücher angeschaut und auch ein paar ausprobiert.
Zuerst habe ich den Butterfly Stitch Prayer Shawl ausprobiert und mal einen Raport gehäkelt. Das Muster ist zwar sehr schön, aber mit diesem Garn wollte es mir nicht so richtig gefallen.
Als nächstes habe ich das Häkeltuch Sonntagsflair, dessen Anleitung auf der Banderole abgedruckt ist, angehäkelt. Ebenfalls ein sehr schönes Muster, einfach und doch spannend, aber es war mir etwas zu luftig, ich hatte mir ein dichteres Tuch vorgestellt. Also noch ein Versuch.
Mit Bruinen habe ich ein Tuch gefunden, dass genau die richtige Mischung aus locker und dicht, einfach und interessant ist. Obwohl ich auch hier zuerst zweimal die ersten sieben Reihen wieder aufribbeln musste, weil ich einen Fehler gemacht hatte, war ich sofort total überzeugt vom Muster. Und das fertige Tuch ist wirklich schön geworden, so wie ich es mir gewünscht habe. Und es trägt sich auch ausgesprochen gut!
Mein fertiges Tuch ist an der langen Seite 175cm lang und in der Mitte etwa 65cm hoch. Es war extrem schnell gehäkelt, ich habe nur gerade eine Woche gebraucht um die 200g Garn mit 800m Lauflänge zu verhäkeln. Nur die Schlussreihe mit den Picots hat mich fast wahnsinnig gemacht, aber es gefällt mir sehr gut, die "Maschenklauberei" für die Picots hat sich gelohnt.
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Angetan hat es mir ein Bobbel Cotton von Woolly Hugs. Das ist ein Verlaufsgarn mit laaaaangen Farbverläufen. Entgegen dem Namen ist es nicht ein reines Baumwollgarn, sondern hat ein 50%igen Synthetik-Anteil. Trotzdem ist es ein sehr angenehmes Garn, fühlt sich überhaupt nicht künstlich an.
Einziger Kritikpunkt ist, dass ich leider ein paar grössere Schlaufen hatte, vor allem bei den Farbwechseln. Da musste ich dann schon mal zur Schere greifen und 10cm von einem der vier Fäden wegschneiden.
Schnell habe ich mich entschieden, ein Tuch zu häkeln, da das im Zug besser geht. Wenn plötzlich die Haltestelle kommt muss man nicht noch erst die Nadel fertigstricken. Ich habe mir auf Pinterest und Ravelry viele verschiedene Tücher angeschaut und auch ein paar ausprobiert.
Zuerst habe ich den Butterfly Stitch Prayer Shawl ausprobiert und mal einen Raport gehäkelt. Das Muster ist zwar sehr schön, aber mit diesem Garn wollte es mir nicht so richtig gefallen.
Als nächstes habe ich das Häkeltuch Sonntagsflair, dessen Anleitung auf der Banderole abgedruckt ist, angehäkelt. Ebenfalls ein sehr schönes Muster, einfach und doch spannend, aber es war mir etwas zu luftig, ich hatte mir ein dichteres Tuch vorgestellt. Also noch ein Versuch.
Mit Bruinen habe ich ein Tuch gefunden, dass genau die richtige Mischung aus locker und dicht, einfach und interessant ist. Obwohl ich auch hier zuerst zweimal die ersten sieben Reihen wieder aufribbeln musste, weil ich einen Fehler gemacht hatte, war ich sofort total überzeugt vom Muster. Und das fertige Tuch ist wirklich schön geworden, so wie ich es mir gewünscht habe. Und es trägt sich auch ausgesprochen gut!
Mein fertiges Tuch ist an der langen Seite 175cm lang und in der Mitte etwa 65cm hoch. Es war extrem schnell gehäkelt, ich habe nur gerade eine Woche gebraucht um die 200g Garn mit 800m Lauflänge zu verhäkeln. Nur die Schlussreihe mit den Picots hat mich fast wahnsinnig gemacht, aber es gefällt mir sehr gut, die "Maschenklauberei" für die Picots hat sich gelohnt.
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Donnerstag, 2. März 2017
Ein Etui für mich
Mein altes Etui (Federmäppchen) ist schon etwas in die Jahre gekommen, meine Kinder haben es "verziert", es ist voller Bleistiftstaub und hat ausgefranste Ecken.
Schon lange wollte ich mal ein neues nähen, aber immer war grad anderes dran.
Letzte Woche hat es mich gepackt und ich machte mich ans Zuschneiden. Als Schnitt habe ich meine "Kati" genommen.
Dieses Täschchen ist grösser als mein bisheriges Etui und sollte so mein ständiges Platzproblem lösen. Der Aussenstoff stammt von einer meiner alten Jeans und das Futter ist ein Reststück Wachstuch - bei dem ich noch stückeln musste, dass es gereicht hat.
Da ich ja krank war, reichte die Energie nicht mehr zum Nähen... am Sonntag habe ich mich dann hingesetzt und im Nu war das neue Etui genäht. Und jetzt freue ich mich wahnsinnig darüber.
Im gleichen Zug habe ich mir dann auch noch ein 20-Minuten-Täschchen genäht. Die kleinste Grösse ist grad richtig für ein paar Hygieneartikel. Und es muntert mich mit den lustigen Schäfchen auf, wenn ich mich total "verchrugelet" fühle...
Die Klappe habe ich ein wenig verkürzt, weil sie sonst die Schäfchen verdeckt hätte und das Täschchen ist nicht zusätzlich gefüttert, weil es mit dem Wachstuch genug Stand hat.
Die roten KAM-Snaps mussten sein, weil rot ja die schönste Farbe überhaupt ist.
Schäfchen sind toll, weil sie mich immer an meinen guten Hirten erinnern.
Schon lange wollte ich mal ein neues nähen, aber immer war grad anderes dran.
Letzte Woche hat es mich gepackt und ich machte mich ans Zuschneiden. Als Schnitt habe ich meine "Kati" genommen.
Dieses Täschchen ist grösser als mein bisheriges Etui und sollte so mein ständiges Platzproblem lösen. Der Aussenstoff stammt von einer meiner alten Jeans und das Futter ist ein Reststück Wachstuch - bei dem ich noch stückeln musste, dass es gereicht hat.
Da ich ja krank war, reichte die Energie nicht mehr zum Nähen... am Sonntag habe ich mich dann hingesetzt und im Nu war das neue Etui genäht. Und jetzt freue ich mich wahnsinnig darüber.
Im gleichen Zug habe ich mir dann auch noch ein 20-Minuten-Täschchen genäht. Die kleinste Grösse ist grad richtig für ein paar Hygieneartikel. Und es muntert mich mit den lustigen Schäfchen auf, wenn ich mich total "verchrugelet" fühle...
Die Klappe habe ich ein wenig verkürzt, weil sie sonst die Schäfchen verdeckt hätte und das Täschchen ist nicht zusätzlich gefüttert, weil es mit dem Wachstuch genug Stand hat.
Die roten KAM-Snaps mussten sein, weil rot ja die schönste Farbe überhaupt ist.
Schäfchen sind toll, weil sie mich immer an meinen guten Hirten erinnern.
Jesus sagt: "Ich bin der gute Hirte. Ein guter Hirte ist bereit, sein Leben für die Schafe herzugeben."
Johannes 10,11verlinkt bei RUMS und Taschen&Täschchen
Donnerstag, 2. Februar 2017
rot und schräg
Wer mich kennt weiss, dass meine Lieblingsfarbe ROT ist. Mit rot fühle ich mich einfach wohl, rot ist meine Farbe.
Mit meinem Ältesten war ich in meinem liebsten Stoffladen, um für ihn Stoff für eine Sweatjacke zu kaufen. Mit 13 ist es nicht immer einfach. Und wenn er sich schon von mir benähen lässt, dann bitte nur mit einem Stoff, den er selbst ausgewählt. (Stoff haben wir gefunden, die Schnittmusterteile liegen bereit, heute wird noch zugeschnitten und vielleicht sogar noch genäht.)
Und dann stolperte ich über einen ROTEN Stoff... einen ganz feinen dunkelroten Viskose-Strick. Wow! Ich konnte nicht widerstehen, musste diesen Stoff einfach haben.
Einen Schnitt hatte ich auch schon im Kopf: meine selbstgezeichnete Kuscheljacke. Eigentlich ist der Schnitt für einen Sweat gedacht, aber ich dachte, das wird schon schiefgehen. Habe gleich 2,5m Stoff gekauft, damit ich mich auch noch "verschneiden" könnte.
Nun musste ich meinen konstruierten Schnitt erst mal ins Reine zeichnen. Die Schwierigkeit war meine fast unmögliche Idee mit einem asymmetrischen Kragen. Da musste ich meine Hirnzellen ganz schön anstrengen, weil der Schnittmusterkurs, wo ich meine Kuscheljacke gezeichnet hatte, im letzten November war. Wie hatte ich das damals gedacht? Was hat die Kursleiterin gesagt? Wo muss ich was beachten???
Einen ganzen Morgen habe ich durchgepaust und gezeichnet und am Ende hatte ich tatsächlich meine Schnittteile auf dem Tisch.
Jetzt das zuschneiden. So ein weich fallender Strickstoff ist nicht ganz einfach zuzuschneiden. In den Bruch legen kostete mich fast eine Stunden... und dann musste ich aufpassen, dass der ganze Stoff auf dem Tisch liegt und nichts runterhängt, weil sich sonst alles verzieht. Und immer ganz sorgfältig glatt streichen, aber nicht verziehen. Die Schnittteile habe ich nicht angesteckt, sondern nur beschwert und ganz sorgfältig nachgezeichnet.
Das Nähen ging dann ganz flott, reichlich Stecknadeln und denn Füsschendruck auf 22 reduziert, dann näht sich's ganz leicht. Es ist immer wieder faszinierend, wie aus einem Stück Stoff langsam ein richtiges Kleidungsstück entsteht. Erst recht, wenn dieser Schnitt noch nie zuvor genäht wurde.
Jetzt bin ich glückliche Besitzerin einer selbstgezeichneten und -genähten Kuschelstrickjacke und ich möchte sie gar nicht mehr ausziehen.
verlinkt bei RUMS
Donnerstag, 5. Januar 2017
Festliches Outfit
Heute wars unglaublich kalt aber auch sehr hell draussen - deshalb auch meine Zwinkeraugen. Was tut man nicht alles für den Blog...
Meine Schwägerinnen haben beide ein Talent, sich elegant zu kleiden, welches ich selber leider nicht habe. So fühle ich mich bei Familienfeiern regelmässig underdressed, wenn ich mit Jeans und einem T-Shirt dastehe. Ich glaube nicht, dass dies meinen Schwägerinnen auffällt, aber für mich ists immer ein wenig unangenehm.
Dem wollte ich dieses Jahr entgegenwirken, indem ich einen Rock nähe und auch tatsächlich trage. Vorsorglich hatte ich schon mal eine Leggins zum drunterziehen besorgt (Strumpfhosen sind mir ein Graus) und einen Tag vor der gemeinsamen Feier reichte es mir, noch schnell mit meinem Liebsten in den Lieblings-Stoffladen zu fahren.
Dort dann das grosse Rätselraten, welchen Stoff ich nehmen sollte. Und dann kam die unglaubliche Beratung. Denn schlussendlich habe ich mir keinen Rock genäht, sondern ein elegantes Shirt, das zu meinen selbstgenähten Jeanshosen passt. Den Stoff hätte ich mir selber wohl nie ausgewählt, aber ich bin echt superglücklich damit. Blau ist sonst nicht so meins, aber diese beiden Stoffe gefallen mir wirklich ausgesprochen gut und die Marktblumen sind toll
Genäht habe ich mir wieder eine Bethioua, da mir dieser Schnitt einfach gut sitzt und ich mich darin wohlfühle. Wie die letzten beiden Male, habe ich auch diesmal wieder eine Grösse 50 genäht.
Ich habe ich super gefühlt bei der Familienfeier und habe viele Komplimente bekommen für mein Shirt und die erstaunten Blicke, dass es selbstgenäht ist, waren unbezahlbar.
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Dem wollte ich dieses Jahr entgegenwirken, indem ich einen Rock nähe und auch tatsächlich trage. Vorsorglich hatte ich schon mal eine Leggins zum drunterziehen besorgt (Strumpfhosen sind mir ein Graus) und einen Tag vor der gemeinsamen Feier reichte es mir, noch schnell mit meinem Liebsten in den Lieblings-Stoffladen zu fahren.
Dort dann das grosse Rätselraten, welchen Stoff ich nehmen sollte. Und dann kam die unglaubliche Beratung. Denn schlussendlich habe ich mir keinen Rock genäht, sondern ein elegantes Shirt, das zu meinen selbstgenähten Jeanshosen passt. Den Stoff hätte ich mir selber wohl nie ausgewählt, aber ich bin echt superglücklich damit. Blau ist sonst nicht so meins, aber diese beiden Stoffe gefallen mir wirklich ausgesprochen gut und die Marktblumen sind toll
Genäht habe ich mir wieder eine Bethioua, da mir dieser Schnitt einfach gut sitzt und ich mich darin wohlfühle. Wie die letzten beiden Male, habe ich auch diesmal wieder eine Grösse 50 genäht.
Ich habe ich super gefühlt bei der Familienfeier und habe viele Komplimente bekommen für mein Shirt und die erstaunten Blicke, dass es selbstgenäht ist, waren unbezahlbar.
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