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Freitag, 23. März 2018

Riesige gestrickte Decke

Was habe ich mir da nur eingebrockt???
Angefangen hat es ganz harmlos. 333 Maschen sind ja relativ schnell angeschlagen und dann strickt und strickt und strickt man... nach ein paar Stunden dann die Ernüchterung:
Es geht eeeeewig, bis die Decke wächst!
Aber heute ist Freutag und deshalb freue ich mich, dass ich es tatsächlich geschafft habe und die Decke für meine Tochter fertiggestrickt habe.
Auf diesem Bild sind die Farben am besten getroffen.
Die Decke ist 150cm breit und 195cm hoch, so kann meine Tochter sich für den Rest ihres Lebens darin einkuscheln.
Gestrickt habe ich die Decke aus zwei riesigen Knäueln von 700g "Kurtenbach Twist Sport" mit einer sagenhaften Lauflänge von je 2,1 KILOMETERN, die ich einmal ganz spontan im Supermarkt gekauft habe. Es ist eine erstaunlich gute Qualität und liess sich angenehm verstricken. Von der Petrol-Wolle habe ich 560g verbraucht, von der grünen 500g.
Ich habe mit einer langen Rundstricknadel der Stärke 4,5mm gestrickt, hätte aber gut eine oder zwei Nummer dickere Nadeln verwenden können.
Die Anleitung "Western Hills - The Blanket", die ich auf ravelry gefunden habe, ist ganz einfach und strickt sich fast von selbst, so wie ich es liebe.
Auf diesem Bild habe ich sie auf unserem Ehebett ausgebreitet, so sieht man erst, wie gross sie ist. Es war echt schwierig, sie als Ganzes zu fotografieren.

Verlinkt bei Freutag und Gestricktes&Gehäkeltes

Dienstag, 20. Februar 2018

Drei Häschen

Im Moment bin ich viel am Stricken, da ich bis zum Sommer noch die Decke für meine grosse Tochter fertigmachen möchte.
Ich habe zwar das Gefühl, dass ich stricken und stricke und die Decke einfach nicht wachsen will, aber zum Glück ist sie schon gut 110cm hoch. Noch 80-90cm und ich kann dieses Projekt abschliessen! (Wie konnte ich nur auf die Idee kommen, so eine grosse Decke mit der Nadelstärke 4,5mm zu stricken???)

Nebenbei kann ich es aber nicht lassen, auch mal was ganz Kleines zu stricken.
Bei Ravelry bin ich zufällig auf die (englische) Anleitung für ein superherziges Häschen gestossen, das sofort gestrickt werden wollte.
Und bevor jemand von euch jetzt anfängt zu stricken, muss ich euch warnen: es macht süchtig! Ich habe nämlich nicht nur ein Häschen sondern gleich drei gestrickt.

Die Anleitung ist sehr gut verständlich und klar geschrieben und auch das Ausformen des Häschens ist genau erklärt. Beim dritten "Bunny" konnte ich die Anleitung schon fast auswendig.
Gestrickt habe ich mit "Bravo"-Acrylwolle, die ich geschenkt bekommen habe, und mit einem 3,5mm-Nadelspiel. Die Beinchen, die mit nur sechs Maschen in der Runde gestrickt werden, sind etwas "nifelig" (=vielleicht vergleichbar mit dem Wort "knifflig", aber beinhaltet auch, dass man dabei das Gefühlt hat, dass die eigenen Finger zu dick sind 😀), aber machbar.

Das erste Häschen habe ich ganz in hellbraun gestrickt.
Das Zweite wurde schneeweiss.
Und beim Dritten wurde ich mutig und habe es zweifarbig gestrickt.
Bei ihm habe ich allerdings die Beinchen etwas merkwürdig platziert...

Eigentlich wollte ich die Häschen alle verschenken. Allerdings haben sich meine Kinder - sogar der 14jährige - sofort in die Häschen verliebt und wünschen sich nun alle eins. Die beiden kleinen Buben möchten am liebsten ein blaues, doch da sträubt sich bei mir was. Vielleicht lasse ich mich am Ende doch noch breitschlagen. Bis Ostern sind es ja noch ein paar Wochen.

Liebe Grüsse,
Regula

verlinkt bei Creadienstag und Gehäkeltes&Gestricktes

Dienstag, 9. Januar 2018

Jahresabschluss

Aus verschiedenen Gründen - unter anderen wegen technischer Schwierigkeiten - bin ich in den letzten zwei Monaten selten zum Bloggen gekommen. Da ich aber nicht dieses Jahr noch einen Haufen Posts über alte Projekte schreiben möchte, mache ich heute eine (nicht abschliessende) Zusammenfassung meiner Werke der letzten Zeit und starte danach wieder frisch und ohne "Altlasten" ins neue (Blogger-)Jahr.

Diverse Armstulpen habe ich ausprobiert, diesen hier in zwei verschiedenen Grössen, aber der Daumen blieb zu eng...
Ich habe relativ viel gestrickt, vor allem Socken.
Ringelwolle aus dem "Fundus", Bumerangferse und Bandspitze, Gr.43
Auch habe ich dabei mal etwas neues ausprobiert: Jaquard-Stricken. Leider habe ich mir nicht notiert, auf welchem Blog ich über das Buch "Soxx" gestolpert bin. Noch am selben Tag habe ich es mir bestellt und Wolle besorgt, damit ich, wenn es eintrifft, gleich losstricken konnte. Seither sind also auch noch mehrfarbig gestrickte Socken entstanden.
Dieses Paar habe ich aus verschiedenen Regia-Sockenwollen gestrickt, Nr. 22 aus dem Soxxbook, eigentlich Gr.39, sind aber zu lange geworden. Danach habe ich Nr. 8 ausprobiert und bei der Fusslänge besser aufgepasst. In Arbeit habe ich aktuell Nr. 12. Es macht Spass, diese Socken zu stricken, dauert aber definitiv länger als ein "langweiliges" Paar.

Nebenbei habe ich mit einer gestrickten Decke für meine Tochter begonnen (was für eine verrückte Idee!). 333 Maschen sind angeschlagen mit Nadelsträcke 4,5 für eine Breite von ca. 1,20m und es dauert eeeeeewig. Ich bin nun bei knapp 90cm Höhe, die fertige Decke soll 1,80m hoch werden.

Gehäkelt habe ich im letzten halben Jahr nicht so oft, eigentlich ist nur die grosse Regenbogen-Decke entstanden. Ich habe schon einige Bilder der Entstehung an den Sieben-Sachen-Sonntagen gezeigt. Die fertige Decke habe ich immer noch nicht fotografiert mangels guter Kamera (das Rot verschwimmt immer...) und da die Decke riesig geworden ist, ca. 160x200cm, ist auch das "Drapieren" nicht ganz einfach. Zwei drei Eindrücke trotzdem auch davon:
Die (englische) Anleitung ist von Lucy von Attic24, das "Granny Stripe Blanket". Verwendet habe ich sieben Schattierungen der "Special DK" Acryl-Wolle von Stylecraft und bin damit wiederum sehr zufrieden. Ich habe 224 Maschen angeschlagen, was eine Breite von 160cm ergab. Ich habe 21 Knäuel Wolle, also 3 pro Farbe, bestellt und ungefähr 2,5 Knäuel pro Farbe aufgebraucht.

Einige kleine Projekte habe ich auch gehäkelt, unter anderem zwei Esel. Letztes Jahr habe ich den Esel aus meinem Adventsfenster verschenkt und "musste" deshalb einen neuen häkeln. Da ich noch jemanden wusste, der sich einen Esel wünscht, habe ich gleich zwei gehäkelt. Ich habe wieder dieselbe (englische) Anleitung verwendet.

Und nun noch die Nähprojekte.
Ich habe einiges an Stoff verarbeitet, aber einige Projekte haben es nicht einmal mehr vor die Kamera geschafft, bevor ich sie verschenkt habe. Das kommt davon, dass ich so oft auf den letzten Drücker nähe. Geht das eigentlich nur mir so?
Hier also nur ein paar Auszüge, quasi "gesammelte Werke":
Ein winzigkleiner Schlafanzug in Grösse 62 aus dem "Kinderleicht-"Buch von Klimperklein.
Einige 20-Minuten-Täschchen habe ich genäht, bei diesen beiden habe ich sogar den Druckknopf mit dem Futterstoff überzogen (Anleitung von Schnabelina).
Diese vier Täschchen habe ich aus einer einzigen Jeanshose gemacht. Man muss nur geschickt zuschneiden. Die länglichen Taschen sind "Rollmäppchen Daisy" von pattydoo, übrigens ein toller Schnitt.
Ich habe mehrere pattydoo-Schnitte genäht. Hier zu sehen ein "Mika"-Hoodie in Grösse 164, den meine Tochter sehr liebt (allerdings ist der Halsausschnitt recht eng). Ebenfalls genäht habe ich das "Pia"-Shirt, das super schnell genäht und sehr gern getragen wird. Ein zweites Shirt ist in Arbeit, der Stoff muss aber wohl noch ein wenig "abhangen"... Dem Schnitt habe ich noch einen Rock angehängt und so ein Kleid genäht.
Ein schlechtes Bild von der Kindergartentasche, die ich für meinen "Gottibuben" (=Patenjungen) genäht habe, zeige ich doch noch. Die Elefanten waren eine "schwere Geburt", bis ich sie endlich auf dem Papier hatte. Genäht war die relativ einfache Applikation dann schnell, wie auch der Rest der Tasche nach meinem bewährten selbstgemachten Schnitt.
Hier eine Ecke eines wirklich tollen Projektes: für eine liebe Freundin habe ich zum Geburtstag Ofenhandschuhe massgeschneidert.
Das hat viel Spass gemacht und die Ofenhandschuhe haben sich im Härtetest beim "Guezli"-Backen schon gut bewährt.

So beende ich das Jahr 2017 und schaue gelassen und ohne "Altlasten" ins neue Jahr. Da motiviert mich hoffentlich dazu, wieder regelmässiger zu bloggen. Eigentlich fehlt es mir nämlich.

Euch allen, die ihr bis hier unten durchgehalten habt, wünsche ich ein wunderbares Handarbeits- und Lebensjahr 2018. Bis bald,
Regula

verlinkt bei Creadienstag

Montag, 26. Juni 2017

Fast verloren

Was ist das?

Schon vor einer Woche habe ich dieses Bild gezeigt. Im Trubel der letzten Woche habe ich nicht mehr daran gedacht, das Rätsel aufzulösen. Heute gibts dazu einen kurzen Eintrag.

Den "Almost lost washcloth", also den schon fast verlorenen Waschlappen, wollte ich schon lange mal stricken. Einfach weil er witzig aussieht. Und die (englische) Anleitung ist kostenlos. Und meine Abwaschlappen sind alle schon 14 Jahre alt (Wahnsinn, solange bin ich schon verheiratet!) und ziemlich abgenutzt und unansehnlich. Also müssen neue her. Wieso nicht welche selber stricken?

Am vorletzten Samstag hatte ich Lust zu stricken und suchte nach einem kleinen schnellen Projekt, da meine grösseren Strickprojekte gerade alle fertig sind. Also endlich mal diese Anleitung austesten, sogar passendes Baumwollgarn hatte ich da. Ein "uraltes" Knäuel, das ich als Frischverheiratete mal gekauft hatte und aus dem nie was geworden ist. Schnell die Anleitung gelesen, tönt simpel, also so frisch drauf los gestrickt.

Knapp zwei Stunden später hatte ich ein etwas unförmiges Ding gestrickt, fürs Zusammennähen der einen Naht und das Zuziehen des Loches reichte dann die "Arbeitswut" nicht mehr, das musste bis zum Sonntag warten.


Und ich muss sagen, ich find den "Almost lost washcloth" auch in Echt witzig mit seinen Zacken und denke, dass er sich auch in der Küche bewähren wird. Getestet habe ich ihn aber noch nicht.

Das einzige, was ich beim nächsten Versuch anders machen würde: kleiner Nadeln verwenden. Ich habe wie in der Anleitung empfohlen mit Nadelstärke 5mm gestrickt und musste sehr straff stricken. Das mag ich überhaupt nicht. Aber entweder war mein Garn dünner als das in der Anleitung (schwer zu sagen, wenn man nicht mehr genau weiss, was man verwendet), oder ich stricke zu lose. Da ich einen eher festen Waschlappen zum Abwaschen vorziehe, werde ich den nächsten wohl mit Nadelstärke 4mm stricken.


Da ich meine Waschlappen immer an einem Haken aufhänge, habe ich gleich mit den Schlussfaden eine Schlaufe angehäkelt und erst dann mit dem selben Faden die Naht geschlossen und das Loch zusammengezogen.

Verlinkt bei Gehäkeltes&Gestricktes

Dienstag, 20. Juni 2017

Bobbel Nummer 3

Wenn man einmal einen Bobbel verarbeitet hat, kommt man nicht mehr davon los. So gehts zumindest mir. Der langsame Farbverlauf ist wunderschön und jede Farbkombination ist anders. So macht es das Stricken oder Häkeln unglaublich spannend. Dazu ist auch das Garn selbst sehr angenehm anzufassen und zu verarbeiten, trotzt 50%igem Kunstfaseranteil.


Diesmal habe ich wieder einen Bobbel für eine Freundin verstrickt, eigentlich zu ihrem Geburtstag. Der ist allerdings erst im September und so lange kann ich das fertige Werk wohl nicht mehr zu Hause "horten" :-)
Ich habe ihr von meinem Tuch vorgeschwärmt und das Zweite gezeigt. Sie bekam Lust, auch eins zu stricken, machte sich aber Sorgen, dass sie keine Zeit findet... ich sollte ihr nur den Bobbel mitbringen. Ich dachte mir, dass ich ihr eigentlich auch gleich das fertige Tuch mitbringen kann.

Wiederum war das Aussuchen der Anleitung schwierig, ich habe mir viele viele Tücher angeschaut. Ich wollte etwas "komplizierteres" stricken als das letzte Mal, da mir das simple Muster schnell langweilig wurde und das Stricken so keinen Spass machte.


Fündig bin ich geworden bei Ravelry mit der kostenlosen Anleitung "Felicity's shawl of Generosity" von bunnymuff. Zum ersten Mal habe ich nur nach einer Strickschrift ohne ausgeschriebene Anleitung gestrickt und machte mir Sorgen, ob ich das hinkriege. Nach den ersten paar Reihen war klar, dass das kein Problem ist, wenn man sich Reihe für Reihe abstreicht.


Das Stricken ging einfach und schnell von der Hand und machte richtig Spass. Nur die Reihen, in denen auch in der Rückrunde Muster gestrickt werden musste, waren ein wenig mühsam, weil man auf der Rückseite das Muster schlechter sieht und so mehr zählen muss.


Das fertige Tuch ist halbrund und wirklich schön geworden. Am besten gefällt mir der mittlere Teil, der aber leider wegen der Melieren der Farbe, die gerade in diesem Stück besonders ausgeprägt ist, nicht so gut zur Geltung kommt.


Gestrickt habe ich das Tuch in nur einer Woche, obwohl ich gar nicht so oft daran gestrickt habe. Das Garn fliesst so schön durch die Hände und strickt sich sehr leicht.


Jetzt muss ich nur noch hoffen, dass das Tuch auch meiner Freundin gefällt... vielleicht schenke ich ihr dann einen unverstrickten Bobbel auf den Geburtstag und das Tuch schon jetzt :-)

Verlinkt bei Creadienstag und Gehäkeltes&Gestricktes

Dienstag, 23. Mai 2017

In der falschen Jahreszeit

Immer bin ich auf der Suche nach kleinen handlichen Handarbeiten, die ich gut im Zug mitnehmen kann. Deshalb stricke ich auch jetzt noch, da es doch langsam aber sicher wärmer wird...


Zuerst hatte ich eigentlich nach einem kleinen Projekt für einen einzelnen Knäuel dickere Wolle ("Riana Color" von Gedifra) gesucht, den ich von meiner Mutter "geerbt" hatte. Auf Ravelry hat es so eine wunderbare und sehr übersichtiliche Suchmaschine und so wurde ich schnell fündig. Fingerlose Handschuhe (gratis englische Anleitung) sollten es werden, die ich meiner Mutter schenken wollte.


Der erste Handschuh war auf einer Zugfahrt nach Zürich ruckzuck gestrickt, allerdings fiel er für meinen Geschmack zu weit aus. Also nochmals alles aufribbeln und einen neuen Anlauf wagen. Noch am selben Abend habe ich zu Hause neu angeschlagen, diesmal nur 28 statt 32 Maschen. Vor dem Einschlafen hatte ich schon fast wieder den ersten Handschuh fertiggestrickt und diesmal war die Weite perfekt. Der zweite Handschuh war dann auch im Handumdrehen fertig.


"Leider" blieb fast die Hälfte des Knäuels übrig. Mit meiner nicht sehr genauen Küchenwaage wog ich die fertigen Handschuhe 23g, den Knäuelrest 20g... das würde ja glatt noch für ein zweites Paar reichen!?

Beim zweiten Handschuhpaar habe ich versucht Wolle zu sparen und deshalb das Bündchen kürzer gemacht. Zum Unterscheiden der beiden Paare habe ich beim ersten das Bündchen li-re gestrickt und beim zweiten 2li-2re, denn die fingerlosen Handschuhe sollten nun bei meine Zwillingstöchtern bleiben, die schon während dem Stricken danach stürmten.


Kurz vor Ende es zweiten Handschuhs des zweiten Paares ging mir dann aber wie befürchtet die Wolle aus. Was nun??? Schnell im Wollvorrat gestöbert und ein einigermassen passendes (Farbe UND Dicke!) Wollgarn gefunden. *Uff* nochmals Glück gehabt! Und eine der Töchter stürzte sich sofort auf dieses Paar.

Jetzt habe ich zwei sehr glückliche Töchter und schon wieder kein Mitnahmeprojekt...

Verlinkt bei Creadienstag, Gehäkeltes&Gestricktes und Teenspoint.

Dienstag, 2. Mai 2017

Bobbel zum Zweiten

Nachdem der erste Bobbel innerhalb von nur gerade einer Woche verarbeitet war und sich dabei sooo wunderbar anfühlte, musste ich mir gleich einen zweiten besorgen. Diesmal in der Farbe 10, von hellgrau über dunkelgrau nach türkis. Als ich diesen Knäuel gesehen habe, dachte ich sofort an meine Freundin Barbara, das sind genau ihre Farben.


Zu Hause dann wieder das grosse Rätselraten, was es dann werden soll. Geht euch das auch so? Ein Tuch sollte es wieder werden und diesmal wollte ich stricken, soviel stand fest. Zum Glück gibts Ravelry, dort habe ich dann eine gefühlte Ewigkeit die Strickmuster durchsucht und bin endlich fündig geworden mit dem "Shawl autumn's weekend".


Angeschlagen ist so ein Tuch, das aus der Mitte heraus gestrickt wird, ja superschnell. Das Muster ist sehr einfach und so kam ich recht zügig voran. Allerdings hatte ich dann eine Krise, da es einfach laaaange grau in grau blieb. Schon hatte ich die Hälfte des Bobbels verstrickt und immer noch war alles nur grau, ich war sogar schon am "Ende" der Anleitung. Trotzdem habe ich tapfer weitergestrickt und als dann das helle türkis dazu kam, gefiel mir die Sache schon wieder viel besser.



Gegen Ende musste ich noch bibbern, denn obwohl ich dachte, ich hätte genug früh mit den letzten vier Reihen begonnen, wurde das Garn knapp. Ich hatte nicht bedacht, dass das Abketten mit "Picots" wahnsinnig viel Garn verbraucht, vor allem bei gut 700 Maschen... Ich hatte Glück, es reichte ganz genau. Als ich den Faden durch die letzte Masche zog, hatte ich gerade noch 50cm Garn *uff*, das war knapp.


Das fertige Tuch finde ich sehr gelungen, die Farben harmonieren sehr schön und das Grau ist nun gar nicht mehr so dominant. Und auch meiner Freundin gefällt ihr neues Tuch sehr 😊


Verlinkt bei Creadienstag und HäkelLines Gehäkeltes&Gestricktes
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Dienstag, 28. März 2017

Strickjäckchen

An Weihnachten zog bei uns ein neues Puppenkind ein. Unser Zweitjüngster wünschte sich sehnlichst eine Puppe um mit seiner grossen Schwester und deren Puppe spielen zu können.


Andi heisst der Kleine und ist wirklich ein ganz süsser. Allerdings war ihm öfter ein wenig kalt, also "musste" er einfach eine Strickjacke haben.


In weniger als 2 Stunden habe ich dieses süsse Jäckchen gestrickt. Die Anleitung ist wirklich sehr einfach und so strickte es sich fast von selbst. Die Ärmel musste ich ein wenig kürzen, da unser Andi ein wenig kleiner ist als die Puppe, für die die Anleitung (auf Ravelry) geschrieben wurde. Leider hatte ich nicht mehr fünf genau gleiche Knöpfe, aber meinen "Chäfer" und seinen Andi stört das überhaupt nicht.


Und Andi muss nun nicht mehr frieren :)
Da Andis Hose in der Wäsche eingelaufen ist, werde ich wohl noch mehr Kleidchen für ihn machen müssen...

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Dienstag, 7. März 2017

Gestrickte Wärme

Was macht man mit gefühlten 1000 Knäueln Sockenwolle-Resten??? Eine Resten-Decke!
Diese hier habe ich letzten Sommer angefangen und nun endlich zu Ende gestrickt.


Ursprünglich sollte sie ca. 120cm x 180cm gross werden. Allerdings habe ich gemerkt, dass sie für meine Grossmutter eigentlich besser nicht ganz so gross ist, denn sie wird die Decke eher einfach auf dem Sofa brauche als nachts zum Schlafen und dann ist es praktischer, wenn sie nicht so gross (und auch nicht ganz so schwer) ist. Nun ist sie also 125cm breit und 145cm lang und 695g schwer, gerade richtig für über die Knie beim Sitzen und Plaudern oder Fernsehen.


Das Muster ist eine englische Gratis-Anleitung die man bei Ravelry findet (man muss sich anmelden, um es zu sehen) und heisst "Ten Stich ZigZag" designt von Frankie Brown.
Eigentlich wären die Zickzackstreifen nur 10 Maschen breit. Da ich aber nicht so gerne die ganze Zeit wende, habe ich die Streifen 20 Maschen breit gemacht. Das Muster ist sehr einfach, gibt aber trotzdem einen tollen Effekt. Das tolle daran ist, dass man die Streifen direkt aneinanderstrickt und nicht erst am Schluss zusammennäht - das mache ich nämlich überhaupt nicht gerne.


Den Rand wollte ich gerade, deshalb habe ich beim letzten Streifen auf der "Rand-Seite" die Zu- und Abnahmen weggelassen - dann schwankt die Maschenzahl wischen 10 und 20. Genau gleich habe ich dann an der Anfangsseite ebenfalls noch einen Streifen angestrickt.


Die Sockenwolle ist von unterschiedlichen Herstellern, teilweise sogar mit Baumwolle-Webstoff-Anteil, aber da alle verschiedenen Wollen etwa gleich dick sind, liessen sie sich prima zusammen verstricken, sogar die Glitzerwolle von diesem Schultertuch habe ich verwendet. Mein Sockenwolle-Vorrat - und der meiner Mutter ;-) ist jetzt ganz schön zusammengeschrumpft. Also los und neue kaufen...

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