Dienstag, 5. September 2017

Noch ein Mal kurze Hosen...

... bevor der Sommer ganz vorbei ist.

Ich habe sooo viel genäht, aber bin einfach nie dazu gekommen, hier alles zu zeigen. Deshalb heute gleich zwei Nähprojekte zusammen.

Beide Projekte habe ich nach Schnittmustern aus dem Buch "Kinderleicht" genäht. Die Schnitte sind einfach und ohne Schnickschnack, dass man seiner Fantasie freien Lauf lassen kann. Alles ist super erklärt, das Buch ist auch für Anfänger gut geeignet. Ich habe es mir gekauft, da es einfach eine tolle Sammlung von Basisschnitten ist, und bis jetzt habe ich den Kauf nicht bereut.


Zuerst zeige ich eine kurze Hose. Der Stoff ist ein "uralter" Sweat, den ich "angeschnitten" bekommen habe und der gerade noch für die Hose gereicht hat. Er ist fast gar nicht elastisch, aber die Hose sitzt trotzdem gut (wohl weil mein Zweitjüngster wirklich sehr schlank ist) und weil er innen ganz weich und flauschig ist, wird die Hose sehr geliebt.


Zugeschnitten und genäht war die Hose ratzfatz an einem Nachmittag und dann musste mein Kleiner nur noch ewig warten, bis ich ein 3cm breites Gummiband kaufen konnte (die sind hier in der Schweiz offenbar schwierig zu finden...) und seither wird sie fast nonstop getragen.


Ebenfalls nach dem "Kinderleicht"-Schnitt habe ich wieder zwei T-Shirts genäht (wie schon hier). Dafür habe ich ein zusammengestelltes Stoffset bei den "Fachfrauen" gekauft, weil ich die Indianer so toll fand. Der Jüngste war sofort begeistert. Aus den zwei Stücken Stoff und dem Stück Bündchen habe ich locker zwei T-Shirts geschnitten, einmal Grösse 104, einmal Grösse 110 und aus dem Rest gibt's wohl noch was kleines...


Auch das T-Shirt wird heiss geliebt und wurde sogar stolz am ersten Kindergartentag getragen. Der "Zwilling" des Shirts durfte zu meinem "Göttibueb" (Patenkind) ziehen.

Verlinkt bei Creadienstag (und made4BOYS, sobald die September-Linksammlung offen ist).

Mittwoch, 30. August 2017

Jeans zu Schürze

Heute zeige ich mal wieder etwas genähtes. Einiges hat sich angesammelt, aber ich komme einfach nicht dazu, die Blogposts dazu zu schreiben... jetzt fange ich halt mit dem jüngsten Projekt an.

Mein Ältester hat seit diesem Schuljahr neu das Fach "Hauswirtschaft", früher sagten wir "Kochschule". Dort wird neben Kochen eben auch Putzen, Waschen und ähnliches unterrichtet. Meiner kocht (und bäckt) ja sehr gerne und auch haushalten kann er schon, da unsere Kinder alle ein "Ämtli" erledigen müssen. Das neue Fach macht ihm grossen Spass und mit den Schulkollegen zu kochen und zu essen ist eh besser als zu Hause. Jetzt hat der sein ganz eigenes Kochbuch (der "Tiptopf" ist wohl ein Standardwerk in jedem schweizer Haushalt), nur eine eigene Kochschürze musste er noch haben.

So habe ich also letzten Mittwoch Abend eine alte kaputte Jeans von mir zerschnitten und in gut zwei Stunden daraus eine Schürze genäht. Einen Beutel wollte er keinen, dafür aber die Initialen aufgestickt.

Die Jeans hat genau gereicht für die Schürze, die Bändel brauchten recht viel Stoff und so blieb eigentlich nur die äussere Beinnaht und der Saum übrig, quasi die Kochen der Hose. Da kann man höchstens noch Suppe draus kochen.
Mein Grosser ist glücklich und ich habe wieder eine Jeans weniger auf dem "Alt-Stoff-Stapel".

verlinkt bei MountDenimAde und made4BOYS

Sonntag, 27. August 2017

Sieben Sachen Sonntag 26/17

Der letzte Sonntag war so ruhig, fast langweilig, dass ich gar nicht wusste, wovon ich hätte Fotos machen sollen. Aber heute war wieder so richtig etwas los.
Die Idee, jeden Sonntag sieben Sachen zu zeigen, die ich mit den Händen gemacht habe, stammt von Frau Liebe, gestammelt werden die Beiträge bei Anita von GrinseStern.

1. Kaffee ist immer zuerst


Heute bekam ich einen Kaffee serviert mit Herzchen-Augen und einem frechen Grinsen.

2. Bügeln

... ist mit viel Abstand meine liebste Hausarbeit und leider auch die, die man am ehesten nicht macht, wenn man zu wenig Zeit hat. Deshalb habe ich heute das Bügeln der Küchentücher (ich weiss, total unnötig und also verrückt) sehr genossen.
Nur ein Bild habe ich keins geschossen, da müsst ihr eure Fantasie wallten lassen.

3. Kerzen angezündet


Auf dem Kuchen waren zwar zwei zu wenig, da ich zwei Kerzenhalter zu wenig hatte. Aber da der eigentliche Geburtstag eh schon gestern war, ists nicht so schlimm. Die Glace-Biscuitroullade war jedenfalls sehr lecker.

4. Gestrickt


In den paar ruhigen Minuten nachdem der Besuch nach Hause gegangen war und bevor ich das Nachtessen vorbereiten musste, habe ich an den Socken für meine Tochter weitergestrickt. Es geht zwar etwas langsamer voran als sonst, dafür ist es interessanter zu stricken.

5. Salat gemampft


Zur gewünschten Wurst gab's einen knackigen gemischten Salat.

6. Schuhbändel geschnürt


Nach den Znacht (=Abendessen) brachte ich meinen Bruder nach Hause.

7. Tee aufgegossen


Da ich wieder einmal ein paar Nächte in Folge schlecht einschlafen konnte, habe ich mir heute noch einen Orangenblütentee gemacht... jetzt ist er dann gleich genug ausgekühlt, dass ich ihn trinken und danach hoffentlich schnell schlafen kann.

Deshalb wünsche ich euch allen eine gute Nacht und morgen einen sonnigen (aber nich zu heissen) Wochenstart.
Regula

P.S: Irgendetwas klappt mit der Verlinkung nicht. Trotzdem poste ich meinen SiebenSachenSonntag und versuche das Verlinken morgen noch einmal. --> Update: jetzt hat's mit der Verlinkung doch noch geklappt. Und der Tee ist auch leergetrunken, also mache ich mich nun auf den Weg ins Traumland zzzzzzz

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Dienstag, 15. August 2017

Welches ist das coolste Verkehrsmittel?

Natürlich ein Helikopter!

Gestern begann für unseren "Zwerg" ein neues Kapitel: der Kindergarten. Auch für mich war es diesmal wieder ein grosser Schritt. Nach dreizehn Jahren, in denen ich von früh bis spät von Kindern umgeben war, habe ich nun jeden Morgen ganz für mich alleine... was mache ich nur mit all der Zeit? Vielleicht sieht es dann bei uns mal nicht aus als hätte eine Bombe - oder mehrere? - eingeschlagen.
Für unseren Ältesten habe ich vor zehn Jahren mein allererstes Kindergartentäschchen genäht. Es war zwar krumm und schief, aber es hielt die zwei Jahre Kindergarten aus und mein Sohn war sooooo stolz auf sein von Mami genähtes Täschchen. Natürlich musste ich dann auch für alle anderen Kinder ein individuelles und spezielles Täschchen nähen. Und dazu noch für Nichten, Freunde und Gottikinder (=Patenkinder).


Das Schnittmuster ist immer noch das selbe und schon arg zerknittert und abgenutzt. Deshalb war ich froh, dass mein Liebster, der so viel exakter ist als ich, mir alle Teile zugeschnitten hat. Das Experiment vom letzen Jahr mit Decovil hat sich als gelungen herausgestellt, also war klar, dass ich wieder damit arbeite. Gefüttert ist das Täschchen mit Wachstuch, da auch dies sich bewährt hat. Der Aussenstoff ist ein Jeansstoff, der noch übrig war vom Täschchen des Mittleren. Eigentlich hatte ich schon anderen Stoff gekauft, als mir dieser "wolkig-blaue" Stoff in die Hände viel, der mir als Himmel passend schien, denn der Jüngste wünschte sich einen Helikopter als Verzierung.


Schon als unser Jüngster kaum sprechen konnte war die Begeisterung immer riesig, wenn ein "Hebekopel" über unsere Köpfe flog. Nur schon das Geräusch der Rotoren konnte für freudige Jauchzer sorgen.


Diese Applikationen bereiten mir immer einiges an Kopfzerbrechen. Aber eines Tages - als langsam der Zeitdruck stieg - habe ich mich hingesetzt und einen Helikopter gezeichnet. Orientiert habe ich mich am Aufdruck auf dem "Znüni-Böxli" (=Brotdose?), die der kleine von seinem Gott (=Patentante) zum Geburtstag bekommen hat. Die Zeichnung musste ich dann gleich mehrfach kopieren, da sie ihm so gut gefiel, dass er sie ausmalen wollte. Und zum erstellen der Schnittteile für die einzelnen Stoffe brauchte ich auch mehrere Kopien.

mit Vliesofix aufgebügelt
alle Kanten festgenäht
Insgesamt habe ich von der Zeichnung bis zur fertig genähten Applikation etwa 6 Stunden gebraucht, die sich voll gelohnt hatten in dem Moment, wo der "Zwerg" einen Jauchzer der Begeisterung losliess, als er den fertigen Helikopter sah. Und ich war erstaunt, dass der Helikopter weniger schwierig umzusetzen war wie letztes Jahr das Feuerwehrauto.


Die restliche Tasche ist dann immer ziemlich schnell genäht. Das mit Klett zu verschliessende Innenfach für die kleine Pflaster-Box war eine kleine Herausforderung, aber ist schliesslich auch gelungen. Und sogar das Busbillett passt noch rein und geht so nicht verloren.


Zum Verschliessen habe ich statt Klettband einen Magnetverschluss angebracht. Dies war bei der Tasche für meinen Göttibuben (die ich gelegentlich auch noch zeige) eine Notlösung, da ich erst bei der "fertigen" Tasche bemerkte, dass ich vergessen hatte, die Klettstreifen anzunähen. Sie hat mich aber gleich so begeistert, dass ich es diesmal gleich von Anfang an so geplant habe.


Der Kleine ist glücklich und mit so einer tollen Kindergartentasche ist es gar nicht mehr so schwer, mutig in die weite Welt hinauszugehen und neue Abenteuer zu erleben.

Verlinkt bei Creadienstag, Taschen&Täschchen und Made4BOYS

Sonntag, 13. August 2017

Sieben Sachen Sonntag 25/17

Völlig erledigt vom heutigen Tag sitze ich hier und lassen die letzten Stunden nochmals an mir vorbeiziehen. Wieso bin ich denn eigentlich so geschafft?
Am SiebenSachenSonntag zeige ich euch, was ich mit meinen Händen gemacht habe, egal ob für fünf Minuten oder für fünf Stunden. Alle, die mitmachen möchten (oder die anderen Beiträge lesen), können das bei Anita von GrinseStern tun, die jede Woche die Linksammlung bereitstellt. Danke dafür an dieser Stelle :-)
Nun zu meinem Tag:

1. Frühstück

Wir haben mittlerweile immer zwei verschiedene Schokopulver offen, da sich eins besser in kalter Milch und das andere besser in warmer Milch löst. Ich selber trinke lieber meinen Kaffee.

2. Wäsche falten

Merkwürdigerweise waren wir heute früher als sonst fertig mit dem Frühstück und so hatte ich noch Zeit, drei Körbe voll Wäsche zu falten und pro Familienmitglied zu stapeln bevor es los ging in die Kirche.

3.  Keks gefuttert

Nach dem Mittag gab's Kaffee und leckere schwedische Haferkekse. Dazu eine Runde "Triominos", wieder mit dem mittleren Sohn.

4. Kinder angeschnallt

Plötzlich hatten die Eltern noch die - aus Sicht unserer Teenager doofe - Idee, uns zu bewegen und so sattelten wir die Drahtesel und fuhren ins Ausland *lach*. Das heisst, wir fuhren über eine Brücke nach Deutschland und übers Wehr eines Kraftwerks ein paar Kilometer den Rhein runter wieder zurück nach Hause. Die Sonne und die Wärme taten gut!

5. Scherben zusammengekehrt

Die kleine Tochter fand den Teller wohl zu schwer...

6. Znüni gepackt


Morgen geht die Schule wieder los und da erfahrungsgemäss der erste Schulmorgen noch stressiger ist als sonst, wollte ich mir die Sache einfacher machen und habe deshalb schon heute die Znünis für sieben Kinder - auch der Jüngste startet morgen mit dem Kindergarten - bereitgemacht.

7. Menüplan und Posti-Liste gemacht

Ich bin sonst nicht so die Planerin, mache vieles spontan und aus dem Bauch heraus. Aber diese Woche, die erste Schulwoche, brauche ich mehr Stuktur.
Eine Posti-Liste ist übrigens ein Einkaufszettel 😉

Also, warum bin ich so erschlagen?

Ich wünsche euch allen eine super Woche und besonders denen, bei denen morgen auch der "Ernst des Lebens" wieder beginnt viele starke Nerven.
Regula


Donnerstag, 3. August 2017

Es ist einfach zu warm...

... deshalb muss eine kurze Hosen her.


Den Stoff für die Sommerhose hatte ich mir schon anfangs Juni gekauft. Ein wunderschöner Stoff aus  Ramie in einem warmen hellbraun. Der Stoff sieht Leinen sehr ähnlich und fühlt sich auch fast so an, war aber wesentlich preiswerter. Beim Kauf wurde ich wieder super beraten in meinem Lieblingsstoffladen.

Aber wie das so ist, mit Schuljahresende und Ferienbeginn kam ich einfach nicht zum Nähen (ausserdem musste ich noch die Regenbogendecke fertig häkeln). Aber auf Dauer immer die Hosenbeine hochkrempeln oder den halben Tag in den kurzen Schlafanzughosen rumlaufen geht ja nicht. Und so habe ich mich letzte Wochen hingesetzt und angefangen. Vier Stunden später hielt ich meine fast fertige Hose in den Händen. Nur der Bund fehlte noch, da ich mich erst beim Nähen entschloss, einen gemütlichen Bund aus Bündchenstoff zu nähen und ich diesen erst noch besorgen musste. Seither trage ich die Hose fast ständig, sie ist genau das Richtige bei diesem schwülwarmen Wetter.


Ich bin mir einfach nie ganz sicher, ob kurze Hosen überhaupt was für mich sind... ich mag sie eigentlich gar nicht an mir, aber manchmal siegt der Comfort über die Ästhetik.
Und vom Stoff bin ich so begeistert, dass ich mir noch mehr davon besorgen muss (es gibt ihn auch noch in vielen anderen Farben), um daraus eine lange Hose zu nähen. Die Leinenoptik wirkt nämlich recht edel.
Nur würde ich die Hose ein wenig weiter zuschneiden, da der Stoff kein bisschen elastisch ist. Dann wäre auch eine lange Hose absolut sommertauglich. Nur: nähe ich wirklich noch eine Hose bevor der Sommer auch schon wieder vorbei ist?


Der Schnitt ist derselbe wie bei meiner Jeanshose und der Lümmelhose, nur die Beine sind kürzer *lach*. Ein paar Extras habe ich eingebaut, das ist ja gerade das Schöne beim Selbermachen.


Zum einen wäre da die winzige Schlaufe oberhalb der linken vorderen Hosentasche. Diese Schlaufe ist sehr wichtig, weil ich dort meine geliebte Taschenuhr befestige. Vor Jahren ist sie mir mal auf den Boden gefallen, da meine Umstandshose keine Gurtschlaufen hatte. Dabei ist das Glas zerbrochen und die Reparatur war recht teuer.


Das zweite macht mir einfach eine kindische Freude, nämlich das Futter der Hosentaschen. Ich nehme da immer extra einen bunten Stoff und nicht einfach einen langweilig weissen. Sieht ja niemand ausser mir.


Auf jeden Fall bin ich total glücklich mit meiner kurzen Sommerhose!

Verlinkt bei Rums

Sonntag, 30. Juli 2017

Sieben Sachen Sonntag 24/17

Ein langer und irgendwie anstrengender Sonntag ist vorbei. Während ich die Fotos für den heutigen SiebenSachenSonntag anschaue und bearbeite, lasse ich den Tag noch einmal Revue passieren. Ja, der heutige Tag war voll, auf den Fotos sieht man aber eher die gemütlichen Seiten...
Also von vorne:

1. Hemd gebügelt


Mein geistig behinderter Bruder hat eine Woche Ferien bei uns verbracht. Am Sonntag sollte natürlich sein Lieblingshemd, das meine Mutter genäht hat, frisch gebügelt sein. Das mache ich doch gerne (zumal Bügeln meine Lieblings-Hausarbeit ist)!

2. Einhorn-Aufstrich probiert


Unseren Kindern wollten wir eine Freude machen und haben deshalb mal was neues als Frühstücksbrotaufstrich mitgebracht. Schön pink, mit "Knisterzucker" und süüüüss. Die Kinder finden's toll, mir schmeckt's nicht so.

3. Verarztet


Mein Mann hat sich vorgestern heftig an der Bratpfanne verbrannt. Ich verbinde ihn zweimal täglich liebevoll neu.

4. Spielfeld aufgebaut


Seit zwei Wochen fahren wir fast täglich zur See mit den "Seefahrern von Catan".

5. Gehäkelt



Mein Bruder hat vor ein paar Tagen fast zwei Stunden am Stück gestrickt und ich "musste" aus dem Strickstück dann ein Täschchen für sein (Spiel-)Handy nähen. Er wollte noch einen "Haken" daran, was mich vor Rätsel stellte, bis ich schnallte, dass er sich einen Verschluss wünschte. Heute nachmittag habe ich den Knopf, den er sich ausgesucht hat, angenäht und eine Schlaufe angehäkelt. Er ist sehr glücklich damit und stolz auf sein selbst gestricktes Handytäschchen.

6. Gestrickt


Auch wenns seid ein paar Tagen wieder wärmer wird, bin ich doch dabei, Socken für meinen Ältesten zu stricken. Es fehlten nur noch ein paar Maschen und so ist das mein schnellstes jemals gestricktes Paar Socken! Habe nur gerade zwei Tage gebraucht, was auch an meiner neu gelernten Technik mit der Rundstricknadel statt einem Nadelspiel liegt.

7. Auto gelenkt


Nach einer guten Woche fuhr ich meinen Bruder heute wieder nach Hause ins Heim. Er genoss die Ferien bei uns mit seinen Neffen und Nichten, aber er freut sich auch immer wieder auf sein Zuhause.

Nun hüpf ich nur noch in die "Pfanne", wie meine Eltern früher sagten und wünsche euch allen eine gute Nacht!
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Sonntag, 23. Juli 2017

Sieben Sachen Sonntag 23/17

So schnell vergeht ein ganzer Monat...
Die letzten paar Sonntage habe ich entweder verschlafen, am See verbracht oder mich wegen Kopfschmerzen geschont. Immer wieder dachte ich: "Ein Paar Fotos machen für den SiebenSachenSonntag, das wär jetzt toll." Aber ich hatte ja die Hände beschäftigt und deshalb keine Hand frei zum fotografieren. So waren die letzten Wochen und Wochenende angefüllt mit echtem Leben und der Blog (und auch sonst die "Surferei") blieb unbeachtet.
Heute freue ich mich dafür wieder so richtig darauf, mit euch sieben Sachen zu teilen, die ich mit meinen Händen gemacht habe, egal ob für fünf Minuten oder für fünf Stunden. Die Idee von Frau Liebe wird bei Anita von GrinseStern weiterhin am Leben erhalten.

1. Frühstück abgeräumt


Den Zopf konnte ich nicht mehr fotografieren, dazu war er viel zu lecker.

2. Fahrrad gelenkt


Da wir seit zwei Monaten nur noch ein Auto haben, weil mein Mann einen Unfall hatte (er und die Insassen des anderen Autos blieben Gott sei Dank unverletzt), haben wir uns vor einem Monat zwei E-Bikes gekauft. Seins ist ein "gewöhnliches" Velo (=Fahrrad), das er für den Arbeitsweg braucht. Meins ist ein "Lasten-Velo", das vorne eine grosse Kiste hat, in der ich zwei Kinder und noch haufenweise Gepäck transportieren kann.
Diese Woche ist mein Bruder bei uns in den Ferien und ein Freund des Ältesten war auch noch hier. Für den Transport in die Kirche hat unsere VW-Bus zu wenig Platz, weshalb ich mit den beiden Kleinsten mit dem Velo die 18,5km zur Kirche - und natürlich auch wieder zurück - über zwei "Berge" fuhr. Macht Spass!!! Ist aber auch anstrengend.

3. Mittagessen verspeist


Nach den vielen Fahrrad-Kilomentern war ich ordentlich hungrig - meine Buben auch, offenbar ist auch das Mitfahren anstrengend.

4. Gewürfelt


"Die Siedler" wird bei uns sehr gerne gespielt und die Kinder haben sich nun die "Seefahrer-Erweiterung" gewünscht. Das ist eine tolle Abwechslung.

5. Wilde Brombeeren gepflückt


Die zwei kleinen Jungs, die drei Mädels, mein Bruder, mein Mann und ich haben uns den Dornen und Brennnesseln ausgesetzt und fast zwei Kilo Brombeeren am Waldrand gepflückt. Der Jüngste hat haufenweise genascht, er war ganz lila im Gesicht *mjam*

6. Marmelade - oder wie wir sagen "Gomfi" - gekocht


Die Brombeeren werden wir noch oft am Sonntagmorgen geniessen *freu*

7. Znacht genossen


Eine der grossen Töchter hat für die ganze Familie den Znacht gekocht und es war sehr lecker.

Jetzt geniessen wir noch den Abend, die Häkelnadel ruht heute (die Regenbogendecke ist fertig!), wir spielen noch ein Spiel, ich lese ein Buch... und noch die anderen Beiträge zum SiebenSachenSonntag.

Euch wünsche ich allen eine tolle Woche!!!

Liebe Grüsse, Regula
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Dienstag, 27. Juni 2017

Und der vierte Streich

Ich habe auch noch einen vierten Bobbel verarbeitet, der hat mich aus dem Gestell förmlich angeschrien. Den habe ich übrigens in meinem Lieblingsstoffgeschäft gekauft, der auch ein schönes Sortiment an Wolle und Garn führt.

Und er wollte unbedingt eine "Bruinen" werden.
Ich habe den Knäuel von aussen nach innen verbraucht, weil ich die Farbfolge umgekehrt haben wollte. Umgekehrt gehts besser, ich habe den Knäuel in eine Schüssel gelegt, damit er mir nicht immer davon rollt.


Den Abschluss habe ich ein wenig verändert, weil das Garn in einem "blöden Moment" ausging. Beziehungsweise möchte ich immer möglichst wenig Rest, deshalb habe ich nach dem Musterraport noch weitergehäkelt, obwohl ich wusste, dass das Garn nicht mehr weit reichen wird.


Nach der ersten Raport-Reihe (den Muscheln) habe ich dann improvisiert und das Ergebnis gefällt mir gut so.
Ich habe jeweils drei Luftmaschen gehäkelt, dann ein Stäbchen in die feste Masche zwischen den Muscheln, wieder drei Luftmaschen und eine feste Masche in das mittlere Stäbchen der Muschel. Für die letzte Reihe habe ich dann jeweils sieben feste Maschen gehäkelt und in der Mitte der Muschel ein Picot.

Eine "Bruinen" zu häkeln macht wirklich Spass. Das Muster ist abwechslungsreich und doch eingängig und das Resultat wunderschön. Wieder war ich nur gut eine Woche beschäftigt, dann war das Tuch schon fertig.